Der Grinch

Komödie, USA 2000, 110 Minuten, ab 6
Originaltitel: How The Grinch Stole Christmas; Deutschlandstart: 23.11.2000 (UIP); Regie: Ron Howard; Produktion: Brian Grazer, Todd Hallowell; Drehbuch: Peter Seaman, Jeffrey Price nach einem Roman von Theodor S. Geisel; Musik: James Horner; Kamera: Don Peterman; Ausstattung: Michael Corenblith; Schnitt: Dan Hanley, Mike Hill; Kostüme: Rita Ryack; Make Up: Rick Baker

mit Jim Carrey (Der Grinch), Taylor Momsen (Cindy Lou Who), Bill Irvin (Lou Lou Who), Molly Shannon (Betty Lou Who), Christine Baranski (Martha May Whovier), Jeffrey Tambor (May Who), Anthony Hopkins (Erzähler), Clint Howard (Whobris), Mary Stein (Miss Rue Who), Mindy Sterling (Clarnella)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (UIP de)


Plot: In einer Schneeflocke liegt die Stadt Who-Ville mit ihren Einwohnern, den Whos. Den Whos ist Weihnachten ein ganz besonderes Fest. Sie bereiten es von langer Hand vor und zählen die Minuten, bis es endlich wieder so weit ist.
Aber oberhalb von Who-Ville lebt der Grinch. Er ist ein hässliches, böses und kaltherziges Monster. So lauten die Geschichten über ihn, die von den Älteren der Stadt erzählt werden. Und das schlimmste: Er hasst Weihnachten! Er wurde als Kind immer gehänselt und verlacht, und als er dann eines Weihnachten wegen seines beginnenden Bartwuchses wieder einmal verlacht wurde, flüchtete er in die Berge und schwor, Weihnachten auf immer zu hassen.
Als die kleine Cindy Lou Who (Taylor Momsen) den Grinch (Jim Carrey) dann aber Jahre später auf einem seiner geheimen Ausflüge in die Stadt trifft, verändert sie nachhaltig sein Leben. Sie schafft es, sein Herz, das eigentlich viel zu klein geraten ist, zu berühren und ihn zu überreden, in der Stadt die Auszeichnung "Feiertagsmeister" anzunehmen. Nach reiflichen Überlegungen trifft er dann doch die Entscheidung, in die Stadt zu fahren und den Preis entgegen zu nehmen. Erst läuft auch alles wie geplant, und es scheint, als ob der Grinch seinen lang gehegten Hass gegen die Whos und Weihnachten ablegen könnte und endlich alle zusammen feiern könnten, aber auf dem Höhepunkt der Stimmung überreicht der Bürgermeister dem Grinch einen Rasierapparat. Die Stimmung kippt, und er flüchtet wieder in die Berge.
Nun ist er so aufgebracht, dass er sich schwört, den Whos das Weihnachtsfest dieses Jahr so richtig zu vermiesen. Er will sie dort treffen, wo es am meisten weh tut: Bei den Geschenken.

Kritik: Der Grinch ist eine rührselige Weihnachtsgeschichte - und nicht nur für Kinder geeignet. Ursprünglich dafür gedacht, kleinen Kindern die wahre Bedeutung von Weihnachten zu zeigen, ist die schon alte Geschichte heute noch genauso aktuell, wie damals. Es ist ein Anti-Weihnachtsmärchen, das doch so richtig Weihnachtsstimmung verbreiten kann. Aber es ist auch eine Komödie mit Jim Carrey, der nicht jedermanns Sache ist (meine im übrigen auch nicht). Das stört diesmal zum Glück wenig, und auch alle, die nicht Carrey-Fans sind, werden lachen können. - Auch, wenn die Geschichte am Ende sehr schmalzig wird und wieder einmal in Massen-Gesangs-Orgien endet, so ist der Film doch wirklich sehr herzerfrischend und gekonnt komisch. Das liegt vielleicht auch an der großen Zahl bekannter Darsteller, die diesmal allerdings durch die Maske kaum wiederzuerkennen sind.

Fazit: Alles in allem würde ich sagen: Zur richtigen Zeit in die Kinos gekommen: Ein Spaß für Jung und Alt. 7 von 10 geküssten Hunden

Lars Armin Haller
27.11.2000

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912 Stimmen
Schnitt: 5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Liz (07.12.14): Super Film für die Weihnachtszeit
Siegfried (09.06.02): Mittelprächtig! Damal fand ich ihn klasse, aber im nachhinein...
mirko: Larsemann, da ich weiß das Du Jim C. wie die Pest haßt, bin ich richtig über diese doch sehr positive Kritik. Alles in allem, gebe ich dir recht. Ich als gestandener Jim C. Fan finde, das seine Art im großen und ganzen den Film ausmacht. Die Story aist aber wirklich nur etwas für diese Jahreszeit, im Sommer würde ich mir diesen Film zu HUndert Prozent nicht anschauen. bis denne, MIrko
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