Mission to Mars

SF, USA 2000, 112 Minuten, ab 12
Originaltitel: Misson to Mars; Deutschlandstart: 11.05.2000 (Constantin Film); Regie: Brian de Palma; Produktion: Tom Jacobson (Touchstone Pictures); Drehbuch: Jim Thomas, John Thomas, Graham Yost; Musik: Ennio Morricone; Kamera: Stephen H. Burum; Effekte: Hoyt Yeatman, John Knoll, IL&M, Dream Quest Images; Ausstattung: Ed Verreaux; Schnitt: Paul Hirsch; Kostüme: Sanja Milkovic Hays

mit Gary Sinise (Jim McConnell), Tim Robbins (Woody Blake), Don Cheadle (Luke Graham), Connie Nielsen (Terri Fisher), Jerry O'Connell (Phil Ohlmyer), Peter Outerbridge (Sergei Kirov), Kavan Smith (Nicholas Willis), Jill Teed (Reneé Coté) Elise Neal (Debra Graham), Kim Delaney (Maggie McConnel), Robert Bailey jr. (Bobby Graham)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Constantin Film de)


Plot: Im Jahr 2020 plant die NASA eine große Mission zur Erforschung des Mars. Zwei Raumfähren sollen mit einem Abstand von einigen Monaten zum Mars fliegen. Die Crew soll jeweils aus einem Ehepaar und zwei weiteren Personen bestehen. Der Start und die Landung der ersten Crew verläuft planmäßig. Bei der Untersuchung der Marsoberfläche stößt die Crew auf ein merkwürdiges Gebilde, das sie für eine Eisformation halten. Dadurch würde ein dauerhafter Aufenthalt von Menschen auf dem Mars ermöglicht. Bei der näheren Untersuchung gerät die Crew in einen Sandsturm. Die Verbindung zur Missionskontrolle reißt ab, nur ein Mitglied der Crew überlebt. Da der Sandsturm droht, die auf dem Mars installierten Anlage und das letze Crewmitglied zu vernichten, bricht die 2. Crew sehr viel früher als geplant auf. Diesmal verläuft die Landung weniger planmäßig. Zusammen mit dem überlebenden Crewmitglied setzen sie die Analyse der Formation fort.

Kritik: Mission to Mars erinnert sehr stark an Stanley Kubricks 2001, ohne auch nur annähernd dessen Qualität zu erreichen. An vielen dramatischen Stellen erzeugt der Film ungewollte Komik. Besonders auffällig sind die vielen Fehler bei der Darstellung realistischer Sachverhalte. Normalerweise stört einen das bei Science-Fiction Filmen nicht weiter. Aber Mission to Mars versucht seine Spannung durch authentische Requisiten und exakte Wiedergabe von Tatsachen aufzubauen und versagt dabei kläglich. Ein paar gelungene Spezialeffekte machen noch keinen guten Film.
Die Schauspieler wirken unmotiviert und wenig überzeugend (möglicherweise ist das englische Original besser). Die Handlung ist zäh und bietet kaum Überraschungen.

Fazit: Nicht empfehlenswert. 3 von 10 Flash Gordon Raketen

Michael Kröger und Lars Haller
15.05.2000

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Naja geht so12%
War okay8%
Gut11%
Sehr gut8%
Absolut hervorragend8%
Bester Film aller Zeiten13%

194 Stimmen
Schnitt: 5.5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Aurel: Na, vielleicht doch noch ein bissiger Kommentar: 3 von 10 Punkten sind das Maxmimum was man dem Film geben kann. Ich wollte bereits nach der Haelfte des Films raus aus dem Kino. Ich kann mir nur folgende Entstehungsgeschichte dieses Filmes vorstellen: Es wurde eine Befragung eine bestimmten Zielgruppe gemacht und es wurde ermittelt was alles in einem Marsfilm drin sein muss. Das wurde dann irgendwie zusammen gewuerfelt und siehe der Film Mission to Mars ward erschaffen. MtM ist genauso aufgebaut wie Star Wars I. Eigentlich geht es nicht um den Film sondern um das Geldmachen. Wann sehen wir mal wieder eine Film, wo jemand seine Ideen umsetzt ohne es allen Leuten recht machen zu wollen. (Markanalyse und Zielgruppenbestimmung und diesen Quatsch)
tom: Das sich Filmemacher nicht mehr an die Schulphysik halten, weiss man nicht erst seit den abstürzenden Raumschiffen aus Starship Troupers, aber die FX-Leute sollten doch von 2001 gelernt haben. Eine Person wird schneller, wenn sie die Arme anlegt (siehe Eiskunstlauf) und Raumschiffe bremsen, indem sie die vorderen Rakten abfeuern und nicht, indem sie den Heckantrieb anschmeissen (siehe Appollo 13). Scheinbar wird immer mehr Geld in Computer und nicht in die Inteligenz der Drehbuchautoren und Projektberater gesteckt. Das führt dann dazu, dass schlecht abgekupfert wird, ohne die Klasse der Orginale zu erreichen. Auch hier wurde so viel vermischt, dass der Film sich nicht über seinen Charakter im klaren wurde. Durch das Abkupfern wurde er zusätzlich vorhersehbar und langweilig, trotz einiger schöner Mars-Landschaftsaufnahmen. Vielleicht sollte man statt Mars lieber Snickers nehmen, damit man über die Länge des Films durchhält. Summe: Schade, hätte man was draus machen können! 4 von 10 (bzw. 8) umgekommenen Missionsteilnehmern Abschlussfrage: Warum schaffen es Low-Budget-Filme, eine gute Story hinzubekommen?
Olaf: So weit, dem Film nur 3 Punkte zu geben, würde ich nicht gehen, aber es ist schon war, vor allem durch die unübersehbare Anlehnung an 2001 wirkt der Film enttäuschend: Die Wirkung der Stille (hervorragend in 2001) wird mit Langeweile verwechselt, durch die stillen Szenen wirkt der Morricone-Score noch doppelt schlecht. Dramatische Szenen sind vollkommen emotionslos. - Keiner regt sich auf, keiner schwitzt, keiner wird hektisch, dies wird so übertrieben, dass es zum Schluss auch den Zuschauer nicht mehr interessiert, wie es ausgeht. Hinzu kommen die logischen Fehler. Als größte Schwäche empfinde ich aber, dass das mystische Element aus 2001 vollkommen fehlt und durch einen Technik-Determinismus ersetzt. Wirklich schade!!! 5 von 10 Sprünge auf eine Orbitalstation
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