Unbreakable - Unzerbrechlich

Mystery-Thriller, USA 2000, 107 Minuten, ab 16
Originaltitel: Unbreakable; Deutschlandstart: 28.12.2000 (Buena Vista International); Regie: M. Night Shyamalan; Produktion: M. Night Shyamalan, Barry Mendel, Sam Mercer; Drehbuch: M. Night Shyamalan; Musik: James Newton Howard; Kamera: Eduardo Serra; Ausstattung: Larry Fulton; Schnitt: Dylan Tichenor; Kostüme: Joanna Johnston

mit Bruce Willis (David Dunn), Samuel L. Jackson (Elijah Price), Robin Wright Penn (Audrey Dunn), Spencer Treat Clark (Joseph Dunn), Charlayne Woodard (Elijah's Mutter), Eamonn Walker (Dr. Mathison), Leslie Stefanson (Kelly), William Turner (Elijah, 8 Jahre), Johnny Hiram Jamison (Elijah, 13 Jahre), Michaelia Carroll (Babysitter)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Buena Vistade)


Selten wurde ein Werk mit solchen Vorschußlorbeeren ausgestattet, wie Unbreakable. Derselbe Regisseur und Hauptdarsteller wie bei The 6th Sense und zusätzlich noch Samuel L. Jackson in der Hauptrolle. Das konnte eigentlich nur gutgehen, und genauso ist es auch.

Plot: David (Bruce Willis) ist Familienvater und arbeitet als Bodyguard beim lokalen Footballstadion. Seine Ehe läuft nicht besonders gut und so überlegt er sich, ob er nicht nach New York ziehen soll. Auf dem Rückweg von einem Vorstellungsgespräch entgleist sein Zug und er ist der einzige von 131 Personen, der überlebt, und das auch noch ohne Kratzer.
Nach der Trauerfeier für die Opfer findet er einen seltsamen Zettel von Elijah Price (Samuel L. Jackson) an seiner Windschutzscheibe. Zusammen mit seinem Sohn besucht er ihn. Dieser ist von einer mysteriösen seltenen Krankheit befallen, die seine Knochen so zerbrechlich wie Glas werden läßt. Eine falsche Bewegung und er muss ins Krankenhaus. Elijah ist auf der Suche nach einem Gegenstück zu sich selber. Da er ja so vom Schicksal gebeutelt sei, müsse es doch irgendwo einen geben, bei dem das Schicksal besonders spendabel gewesen sei: Ein unzerbrechlicher Mensch.

 

 

Aus der Unterredung wird David nicht schlau und er verläßt Elijah ohne an seine Theorie zu glauben, da er vorzugsweise zur Untermalung irgendwelche Comics zitiert...

Kritik: Ähnlich wie bei Sixth Sense kann man leider nicht zuviel von der Story erzählen, ohne dass ein gehöriger Punkt Spannung verloren geht. Wenn man den Film sieht, fragt man sich lange Zeit, worauf er hinaus möchte. Man bekommt verschiedene Andeutungen darauf, aber so wirklich klar wird es erst mit der Schlussszene und das macht den Film ähnlich genial wie Fight Club oder Sixth Sense.
Bemerkenswert ist hier auf die Arbeit des Kameramanns Eduardo Serra, der einige Szenen wirklich verblüffend gut in Szene setzt.

Fazit: in wirklich verblüffend guter Film, der sich lobenswert von der Masse absetzt. 9 von 10 Comicheften

Erik Wasser
01.01.2001

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253 Stimmen
Schnitt: 5.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
++++++ (25.06.04): find ich nicht. der film war wirklich gut. ich habe ihn schon öfter gesehen und auch das buch dazu gelesen! es gibt zwar einen kleinigkeit die the 6th sense ähnelt aber ansonsten ist er recht gut gelungen. besonderst der schluß ist doch schon ziemlich überraschend>!!
Aldebaran (16.09.01): Für mich war der Film auch eine Enttäuschung, dieses ewige gejammer hat einfach nicht aufgehört, dass das Ende "überraschend" war, war zu erwarten :( maximal 4
MrTurtle (17.08.01): ALSO BITTE! 89 min. jammert Willis Familie da herum, der Junge flennt scheinbar ohne grund, und dann diese peinliche Auflösung ala SUPERMAN??? Na dem genialen "The sixth Sense" eine HERBE Enttäuschung!
Lars Haller: Na Stefan, in diesem Monat ist das auch nicht sonderlich schwer ;-) Aber mal Scherz beiseite. Unbreakable ist beistimmt nicht so gut wie 6th Sense. Kann er auch gar nicht. Er versucht über ruhige, stille Bilder Stimmung zu erzeugen. Das kann auf Grund des wohl schlechtesten Kinopublikums der Welt nicht gelingen. Ich war im Kinopolis Kino 8 und hatte das Gefühl, in einem Kindergarten gelandet zu sein. Zwischenrufe, Gelächter und Diskussionen während des Films führen unweigerlich zum Stimmungsbruch. Dafür kann der Film natürlich nichts. Ansonsten hätte es bestimmt ein sehr besonnenes, mystisches Erlebnis werden können. Fazit: Kein Vergleich mit dem sechsten Sinn, aber trotzdem solide. 7 von 10
stefan: Für mich ist Unbreakable der Film diesen Monats. Spannend, unglaublich interessant, einfach gut. Ähnlich wie The Sixth Sense versteht es auch Unbreakable ohne viel Action und plump aufgesetzten Effekten eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen fesselt und begeistert. Ebenso darf Bruce Willis endlich zeigen, was er kann. Ob es nun der interlektuelle Kinderpsychologe oder der Normalbürger ist, Bruce bringt den Charakter durch sein minimalistisches Spiel hervorragend rüber. 9 von 10 Pfirsichpopos
Steffen: Es stimmt, dass der Film von der Grundstimmung her an The Sixth Sense erinnert, und ja, auch die Auflösung ist nicht so überrachend wie bei The Sixth Sense. Aber The Sixth Sense stellt einen Ausnahmefilm dar. Unbreakable ist ein anderer Film, und er hat mir sehr gut gefallen hat. 7 von 10 Gewichten.
tuennes: Unbreakable variert eigentlich nur das Thema aus 6th Sense: Ein Mann entdeckt seine wahre Existenz.
Auch die Stimmung inklusive Kameraführung und Schnitt erinnern stark an den letzten Erfolgsfilm des Regisseurs. - Und somit muss man sagen, dass man mit diesem Film nicht viel verpassen würde. An den entscheidenen Stellen ist Unbreakable sogar schwächer als sein Vorgänger: Der Film schafft es nicht, die Spannung zu halten, und die "überraschende" Auflösung (im Trailer war sie schon zu sehen) hat wenig mit dem Rest des Filmes zu tun. So plätschert der Film eher dahin, ohne eine unheimliche Stimmung zu erzeugen. -- Fazit: Nach 6th Sense eher eine Enttäuschung. 5 von 10 Brocken Wasser-Kryptonit

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