Und das ist erst der Anfang

Liebesgeschichte, Deutschland 2000, 97 Minuten, ab 6
Originaltitel: Und das ist erst der Anfang; Deutschlandstart: 27.07.2000 (Senator Film); Regie: Pierre Franckh; Produktion: Christoph Meyer-Wiel, Michaela Merten (Talking Stick, Senator Film, Schlemmer Film); Drehbuch: Pierre Franckh; Musik: Schallbau; Kamera: Fred Schuler; Ausstattung: Jan Peters; Schnitt: Dagmar Lichius; Kostüme: Tatjana Brecht-Bergen, Gudrun Binger; Make Up: Carmen Botermann; Ton: Michael Hinreiner

mit Julia Richter (Anna), René Hofschneider (Michael), Dieter Landuris (Thorsten), Heinrich Schafmeister (Rudolf), Clelia Sarto (Miriam), Martin Armknecht (Ralf), Chris Hohenester (Petra), Konstantin Moser (Alexander), Franziska Traub (Anna II), Pierre Franckh (Manfred), Michaela Merten (Clarissa), Lukas Henseler (Julian), Hardy Krüger jr. (Freak), Walter Sittler (Arzt)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Senator Film de)


Plot: Anna (Julia Richter) ist um die 30 und bekommt langsam Torschlusspanik. Sie träumt von Kindern, Hund und Eigenheim, doch als sie ihrem langjährigen Freund Thorsten (Dieter Landuris) einen Heiratsantrag macht, bekommt sie langsam den Verdacht, dass der Karrieretyp vielleicht doch nicht richtig für sie sein könnte. Es kommt zum Streit.
Durch eine falsch gewählte Telefonnummer lernt sie den Schauspieler Michael (René Hofschneider) kennen. Und so wird die falsche Nummer zur richtigen Nummer: Die beiden verlieben sich ineinander, obwohl sie sich noch nie gesehen haben...

Kritik: Das Telefon ist eines der zentralen Kommunikationsmittel geworden, was sich in einer eindrucksvollen "Telefonfilm"-Reihe von Schlaflos in Seatle über Scream bis zu Aufgelegt widerspiegelt. Was ist also das Schlimmste, was dem modernen Menschen widerfahren kann? Genau: Die richtige Nummer verlieren.

Und so geht es in diesem Film viel um falsche und richtige Nummern, falsche und richtige Partner, falsche und wahre Liebe. Mit fast missionarischem Eifer wird hier die Entscheidung für die einzig wahre Liebe gepredigt, und dieser Eifer bekommt dem Film nicht gut. Leider hat sich Regisseur und Drehbuchautor Pierre Franckh zu sehr von seiner eigenen Liebesgeschichte die Sinne vernebeln lassen, um noch objektiv beurteilen zu können, ob eine solche Geschichte für den Kinozuschauer genauso interessant erscheint, wie für ihn selbst.
So wurde aus einem netten Fernsehfilm dank Filmförderung und Sparkasse Düsseldorf ein langweiliger Kinofilm, den auch der volle Körpereinsatz von Hauptdarstellerin Julia Richter nicht mehr retten kann.

Fazit: Dieser Film gehört ins Fernsehen und nicht ins Kino! 4 von 10 Rheinüberquerungen

Olaf Scheel
27.07.2000

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695 Stimmen
Schnitt: 4.9
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Leser-Kommentare:
Bela: Das Musterbeispiel für eine Sneak-Preview, die auch nach hinten losgehen kann. In einigen Szenen triefte mir der Kitsch von der Leinwand entgegen.. Achtung Spoiler: 3 von 10 in letzter Sekunde verhinderten Hochzeiten (wie in jedem schlechteren Beziehungsfilmen)
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