Wild Christmas

Action-Thriller, USA 2000, 100 Minuten, ab 16
Originaltitel: Reindeer Games; Deutschlandstart: 07.12.2000 (Kinowelt); Regie: John Frankenheimer; Produktion: Marty Katz, Bob Weinstein; Drehbuch: Ehren Kruger; Musik: Alan Silvestri; Kamera: Alan Caso; Ausstattung: Barbara Dunphy; Schnitt: Tony Gibbs, Michael Kahn; Kostüme: May Rout

mit Ben Affleck (Rudy Duncan), Charlize Theron (Ashley), Gary Sinise (Gabriel), Clarence Williams III (Merlin), Dennis Farina (Jack Bangs), James Logue (Pug), Danny Trejo (Jumpy), Isaac Hayes (Zook), Dana Stubble (Alamo)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Kinowelt de)


Plot: Rudy Duncan (Ben Affleck), ein verurteilter Autodieb, soll noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis entlassen werden. Sein Zellenkumpel Nick ebenfalls. Aber während Rudy sich lediglich darauf freuen kann nach Hause zu kommen und eine heiße Schokolade zu trinken, wartet auf Nick eine junge Frau, die er über eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Nick hat sie zwar noch nie getroffen, aber er hat viele Fotos und Briefe von ihr und schwärmt ständig davon, was sie tun werden, wenn er entlassen wird. Doch Nick hat Pech. Er erlebt den Tag seiner Entlassung nicht: Er wird bei einer Schlägerei getötet.
Rudy nimmt Nicks Platz bei Ashley (Charlize Theron), so heißt die Frau, ein. Doch als die beiden von einem Einkaufsbummel zurückkommen, wartet Ashleys Bruder Gabriel (Gary Sinise) schon auf sie. Er will ein Casino überfallen in dem Nick vor seinem Gefängnisaufenthalt gearbeitet hat. Dazu braucht er zusätzliche Informationen, die Rudy ihm aber nicht geben kann. Unfreiwillig hilft er, immer noch als Nick, bei der Vorbereitung des Überfalls. Da er aber nichts über das Casino weiß, ist der Überfall nicht unbedingt einfach.

Kritik: ## Spoiler ## Mit Wild Christmas hat John Frankenheimer einen soliden Film abgeliefert. Die Geschichte des Films ist überraschender und interessanter als viele andere aktuelle Filme dieses Genres, aber insgesamt ist Wild Christmas recht kurzweilig aber auch stellenweise einschläfernd. Der Spannungsbogen wird leider nicht aufrechterhalten da einige Stellen unverständlich sind. Die Story hat ein paar überraschende Wendungen und einige lustige Szenen, die den ansonsten ernsten Thriller etwas auflockern. Die Schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist zufriedenstellend. Es gibt einige gelungene Stunts, die nicht aufgezwungen wirken, sondern sich sehr harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Zum Glück gibt es kein Happy End im klassischen Sinne: Der Held kriegt die Frau nicht, aber der Weihnachtsmann bringt trotzdem Geschenke.

Fazit: Obwohl der Film nur in der Spätvorstellung läuft, sollte man ihn sich ansehen. Man wird nicht enttäuscht. 8 von 10 toten Weihnachtsmännern im Schnee. (Michael) 6 von 10 'Lass-den-Autodieb-nicht-ans-Steuer-Witzen'

Michael Kröger und Lars Haller
16.12.2000

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956 Stimmen
Schnitt: 6.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Stefan (20.08.04): toller Film.Allerdings nur die FSK:18 fassung die 20 min. länger ist als die FSK:16 Fassung.Und der Film heißt nicht Wild Chrismas sondern im Original Reindeer Games!
Steffen: Klassische Story mit einer reizenden Hauptdarstellerin und einer netten Auflösung. 7 von 10 Lockenköpfen.
tuennes: Die ganze Handlung des Filmes ist leider nur auf die überraschenden Wendungen ausgerichtet und wenn man sich zum Schluss fragt, ob das ganze auch einen plausiblen Zusammenhang erhält, muss man ganz klar sagen: Nein! Somit bleibt bei dem eigentlich recht unterhaltenden Film ein schlechter Nachgeschmack... 7 von 10 nicht aufgeribbelte Strickkleidchen
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