Action/Komödie, USA 2001, 92 Minuten, ab 12 Originaltitel: Evolution; Deutschlandstart: 19.07.2001 (Columbia Tristar); Regie: Ivan Reitman ; Produktion: Ivan Reitman , Daniel Goldberg, Joe Medjuck; Drehbuch: Don Jakoby, David Diamond, David Weissman; Musik: John Powell; Kamera: Michael Chapmann; Ausstattung: J. Michael Riva; Schnitt: Sheldon Kahn, Wendy Greene Bricmont; Kostüme: Aggie Guerard Rodgers mit David Duchovny (Ira), Julianne Moore (Allison), Orlando Jones (Harry), Seann William Scott (Wayne), Ted Levine (Gen Woodman), Ethan Suplee (Deke), Michael Ray Bower (Danny), Pat Kilbane (Officer Johnson), Ty Burrell (Flemming), Dan Aykroyd (Governor Lewis) |
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Das sind mehrzellige Organismen. - Hehehe. Ja, das weiß ich. - Aber die waren vorhin noch nicht da. - Die haben sich da eingeschlichen. - Nein, da schleicht sich nichts ein. ... Ich, das, das, nein. ... Das wär zu verrückt! - Ja was? - Das ist keine... Sie, sie scheinen sich zu entwickeln. - Sie wachsen. - Ja, sie wachsen heran zu komplexeren Organismen. Das ist Evolution. - Ich hab ja gesagt: Der Nobel ist unser. - Aber wie erklären wir, dass 200 Millionen Jahre in ein paar Stunden ablaufen? - Kane und Block bei der Entdeckung der unerklärbar schnellen Zellteilung Plot:
Die beiden befreundeten Universitätsprofessoren Dr. Ira Kane (David
Duchovny) und Dr. Harry Block (Orlando Jones) untersuchen einen Meteoriteneinschlag.
Dabei stellen sie fest, dass schon innerhalb eines Tages an der Oberfläche
des Meteoriten einzellige Lebewesen entstanden sind. Im Labor bemerkt
Kane dann, dass diese Zellen nicht irdischen Ursprungs sind. |
Kritik:
Evolution sollte eigentlich eine Komödie sein, so suggeriert es zumindest
die Werbung. Leider ist die Vorschau (fast) das einzige, was in diesem
Film witzig ist. Im ganzen ist er zu albern und zu dumm. Einige Späße
sind fehl am Platze und überflüssig. Die Darsteller wirken verkrampft
und langweilen den Zuschauer. David Duchovny hat schon sehr viel besseres
gezeigt und einige andere Rollen sind absolut fehlbesetzt. Bei manchen
Szenen hat man das Gefühl, sie wären nur im Film um lustig zu sein,
tragen aber nicht zur Geschichte bei. Wahrscheinlich hätte der Film
sonst die 90 Minuten nicht geschafft. Fazit: Ich
hatte mir mehr von dem Film versprochen. 4 von 10 fast exponentiellen
Wachstumsraten (Lars) |
Lars
Haller, Michael Kröger 20.07.2001 |
Leser-Kommentare: |
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Urs (02.03.03): Wer Filme nicht im Orginal schaut (oder hört) ist selbst schuld. Der Film wirkt auch auf mich etwas unstrukturiert, hat trotzdem einige tolle Szenen. Ich empfehle aber den grandiosen Audikommentar auf der DVD. Ich habe mich dabei mehr amüsiert als beim Film selbst. Daher: 5 von 10 Mücken im Helm für den Film, aber 9 von 10 Broccoli-Sets für den staubtrockenen Humor von David Duchovny und das Lachen von Ivan Reitman. |
Siegfried (09.06.02): SF-Comedy in bester "Men-In-Black-"manier |
Dirk Jung (11.08.01): Hmmm, da muss die Übersetzung dem Film wirklich ziemlich übel mitgespielt haben... ich habe den Film im Urlaub in Helsinki im Original mit zwei Untertitelzeilen (Finnisch und Schwedisch) gesehen und mich dabei gut amüsiert. Klar war das nichts zum lange Nachdenken, aber insgesamt eine nette Abendunterhaltung (und eine gute Alternative zu abendlichen Regenschauern). Orlando Jones wirkt im Original auch nicht nervig. 7 von 10 Elementen |
Mirko (09.08.01): Na Jungs, so übel war der Film doch nun wirklich nicht. Klar, man hätte sicherlich ein wenig mehr Story erwarten können, aber wenn ich an die letzten Schaffungen von Ivan Reitman denke, ist da auch nicht all zu viel beu rumgekommen. Mit der richtigen Einstellung ins Kino geganen, hat man das bekommen, was man erwartet hat. 7 von 10 Mars Attacks |
Sebastian (07.08.01): Super Film. Ich freue mich schon, wen der Film auf VHS ist. Mit freundlichen Grüßen Sebastian |
Michael Kröger (25.07.01): An: MRA Kleine Korrektur am Rande: Das ist anorganische Chemie. |
MRA (25.07.01): Neben den schon an dieser Stelle geschriebenen fällt mir vor allem noch auf, daß der Vergleich mit Ghostbusters und Men in Black deutlich hinkt. Diese beiden Filme waren in erster Linie Komödien, Evolution wohl scheinbar nicht. Man fühlte sich viel mehr an die komischen Horrorfilme aus den 80ern wie etwa Critters, Gremlins oder auch Tremors erinnert. Leider war es aber keine gelungene Neubelebung dieser Sparte, deswegen nur 5 von 10 zwei-runter-eins-rechts (organische Chemie kann ja sooo schön einfach sein ... ;-). |
Marty McFly (23.07.01): Man merkt dem Film an, dass er ursprünglich mal ein ernster Film werden sollte und sich der Regisseur dann zu einer abgefahrenen Komödie entschieden hat. Ich hatte den ganzen Film über das Gefühl, dass sich der Regisseur nicht richtig auf ein Genre einigen konnte. So entstand schließlich ein Mix aus Action, Komödie & Sci-Fi. Aber alles halt nicht wirklich gut. Nun mag man sagen, dass das für Popcorn-Kino ausreicht und dem muss ich auch zustimmen, doch ein bißchen weniger Albernheiten wären dann doch schön gewesen. Vor allen, und da muss ich mich Olaf anschließen, ging mir Orlando Jones sowas von auf die Nerven, das stoppt jede Evolution. Trotzdem fand ich den Film über weite Strecken sehr lustig und habe mich auch sehr amüsiert. Fazit: Ghostbusters war vom Witz entschieden besser, es ist aber trotzdem eine amüsante, leider oft zu alberne Popcorn-Kino-Komödie zum Lachen und wieder vergessen. 7 von 10 evolutionierenden Viechern |
Olaf (23.07.01): Ich muss mich Lars und Michael im Wesentlichen anschließen: Der Film ist nach dem flott geschnittenen Trailer überraschend schwach. Er braucht viel zu lange, um Tempo zu gewinnen und - was ich am gravierendsten fand - er ist nicht besonders lustig. Ich vermute fast, dass bei der Übersetzung viel Witz verloren gegangen ist, denn das, was Evolution noch bietet, ist nicht besonders komisch. Insbesondere das dumme Gelaber des schwarzen dummen Augusts Harry Block (Orlando Jones), ging mir innerhalb kürzester Zeit tierisch auf den Senkel. Ich beginne mich auch langsam zu fragen, warum Schwarze in Hollywood-Filmen so oft Hampelmänner mit komischer Stimme sind. (Eddie Murphy, Orlands Jones, Chris Rock...) Aber das nur am Rande. Kein Vergleich zu Ghostbusters und Men in Black 5 von 10 Fässer Napalm |
Merlin (23.07.01): Der Film hat seinen schlechten Ruf und sein Floppen in den USA wirklich nicht verdient! Natürlich ist das nicht Kino wie ich es wirklich will, aber gute Unterhaltung mit komischen Monstern gibt´s schon. Besser als die letzten 17 Sneaks im Kinopolis ist der Film auf alle Fälle! |