Mindhunters
Action/Thriller, USA/Niederland/GB 2004, 106 Minuten, ab 16
Originaltitel: Mindhunters; Deutschlandstart: 24.06.2004 (Tobis); Regie: Renny Harlin; Produktion: Renny Harlin, Akiva Goldsman, Cary Brokaw u.a.; Drehbuch: Wayne Kramer, Kevin Brodbin; Musik: Tuomas Kantelinen; Kamera: Robert Gantz; Schnitt: Neil Farrell, Paul Martin Smith

mit Eion Bailey (Bobby Whitman), Clifton Collins Jr. (Vince Sherman), Will Kemp (Rafe Perry), Val Kilmer (Jake Harris), Jonny Lee Miller (Lucas Harper), Kathryn Morris (Sara Moore), Christian Slater (J.D. Reston), LL Cool J (Gabe Jensen), Patricia Velasquez (Nicole Willis), Cassandra Bell (Jen)

Filmplakat
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Was wissen wir über ihn? - Wir wissen, dass er Probleme mit Frauen hat, er hat mich und Sara nicht eines Blickes gewürdigt. - Vielleicht sind Sie nicht mein Typ? - Glauben Sie mir, ich bin Ihr Typ. - Profiler bei der Arbeit.

Plot: J.D. Reston (Christian Slater) und Sara Moore (Kathryn Morris) gehören zu einer Gruppe junger FBI-Profiler in der Ausbildung, die kurz vor ihrer letzten Prüfung stehen. Ihr Ausbilder Jake Harris (Val Kilmer) ist ein kalter und arroganter Typ, mit fragwürdigen Ausbildungsmethoden. Für ihre letzte Prüfung werden sie auf eine Insel geflogen, auf der sich nur ein Ausbildungslager der US-Army befindet, welches für ein Wochenende gemietet wurde. Dort sollen sie als Gruppe innerhalb eines Zeitlimits ein simuliertes Verbrechen aufklären, indem sie ein Profil des Täters erstellen. Als dann aber der Erste aus ihrer Gruppe tatsächlich ermordet wird und das einzige Boot, welches sie von der Insel wegbringen könnte, in die Luft fliegt, ist die Panik groß. Vor allem weil der unbekannte Mörder eine genaue Zeitangabe hinterlassen hat, wann der Nächste sterben wird...

Kritik: Mindhunters ist die neueste Regiearbeit von Renny Harlin, der normalerweise durch Action-Knaller wie Stirb langsam 2 oder Cliffhanger bekannt ist. Hier hat er sich ans Thrillergenre gewagt, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Wenn man sich die Darstellerliste des Films anschaut, wird man bei Namen wie Val Kilmer und Christian Slater erst einmal stutzig. Beide hatten schon länger keinen Hit mehr im Kino, und da stellt sich die Frage, ob dieser Film überhaupt ein Hit sein kann. Nachdem man sich das erste Drittel von Mindhunters angeschaut hat, ist man allerdings zu der Überzeugung gelangt, dass der Film wirklich ein richtig guter (Horror-)Thriller werden wird, denn das Potential dazu ist unfraglich vorhanden.

Eine gute Eröffnungssequenz, eine Story, die zwar 08/15 ist, aber im Grunde immer funktioniert, eine beklemmende Örtlichkeit und vor allem sehr, sehr viel Spannung lassen auf einen komplett überzeugenden Film hoffen.
Doch dann kommen immer mehr unlogische und unwahrscheinliche Dinge vor. (Wie genau kann man Morde eigentlich zeitlich vorausplanen?) Die Handlung wirkt immer konstruierter. Darüber könnte man noch hinwegsehen, denn der Film ist immer noch äußerst spannend mit zum Teil originellen Morden. Außerdem ist man von Renny Harlin gewohnt, dass er gerne mal die Regeln der Wahrscheinlichkeit und der Logik über den Haufen wirft, um einen guten Actioneffekt zu haben. Das Problem von Mindhunters ist dann aber, dass er zum Ende hin einfach immer unglaubwürdiger wird. Das steigert sich immer mehr und mündet schließlich in einer Endsequenz, welche nicht nur sehr konstruiert und nur schwer nachvollziehbar ist, sondern sie wirkt auch ziemlich lächerlich. Und das ist eine Sache, die den Film leider um etliche Punkte abwertet.
Letztlich wurde damit wieder bewiesen, dass B-Stars, wie Kilmer und Slater auch meistens nur in Filmen mitspielen, die nur mäßig sind, obwohl das gesamte Ensemble von Mindhunters eigentlich recht überzeugend gespielt hat. Aber gegen ein Drehbuch mit schlechtem Ende ist selbst das beste Ensemble machtlos.

Fazit: Letztendlich ist Mindhunters nur ein mittelmäßiger Thriller geworden, der anfänglich viel Potential hat, welches er aber durch fehlenden Realismus, eine immer konstruierter und unglaubwürdiger werdende Story und schließlich ein lächerliches Ende kaputt macht. Dafür ist er fast über die gesamte Länge äußerst spannend. 5 von 10 Armbanduhren

Sebastian Schwarz
11.06.2004

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War okay9%
Gut9%
Sehr gut9%
Absolut hervorragend4%
Bester Film aller Zeiten4%

21 Stimmen
Schnitt: 4.5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
nils (20.02.06): ich habe den film heute zum ersten mal auf premiere gesehen. ich kann nur sagen hut ab. ein thriller der spitzenklasse. spannung bis zum schluss, die einen an den stuhl fesselt. ich finde den film in keinster weise überdreht. zugegeben ist hier und da ein bisschen unlogik drin, aber in welchen film ist das denn bitte schön nicht? manche sprechen hier von horrorszenen für u-16-leute, wollen aber einen total logischen film sehen. sicher sind filme wie freitag der 13. oder nightmare on elmstreet wesentlich logischer und total realistisch. mindhunters bekommt von mir mindestens 9 von 10 punketn.
Rotate (03.12.05): Habe den Film grade gesehen und teile die Filmkritik von Sebastian weitestgehend. Alles wirkt ziemlich konstruiert und überzogen. Die Action ist zum gähnen und der "Horror" was für U16-Leute. Und dann sind da noch die riiiiieeeesigen Logik-Löcher... man man man, wir haben teilweise schon gelacht, so panne wirkte das. 3 von 10 Puppenspielern
kat (07.07.05): ya!!!!! esse filme pausa mm!!!!! só a patrícia velásquez(nicole willis) ganda actriz mm!!!!!!!!!!!! é mm filme bué fixe!!!!!!!!!!
kat (07.07.05): ya!!!!! esse filme pausa mm!!!!! só a patrícia velásquez(nicole willis) ganda actriz mm!!!!!!!!!!!! é mm filme bué fixe!!!!!!!!!!
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DW (20.04.05): Naja ich finde "Mindhunters" sol lala.Ne echte verarsche ist jawohl das die Headliner eigentlich gar nicht mitspielen.Val Kilmer is mal eben für ein parr Minütchen zu sehen und Slater wird schon in der ersten Action umgenietet. Val Kilmer werde ich nochmal ne Chance geben ,aber Slater is für mich nach "Mindhunters" und Alone in the Dark" gestorben. Gut das ich Mindunters auf DVD gesehen habe und nicht teures Geld im Kino ausgegeben habe !! cheers DW
pablo (07.03.05): hey also ich muss sagen der film war nicht schlecht...wobei ich wie oben ernannt sagen muss: das ende ist scheisse!!!die morde sind nicht schlecht dargestellt aber dennoch solide...5 von 10 blutstrofpen!!!!!!!uuhhhhhh...:)
volker (14.12.04): fand den film sehr gut und christian slater ist doch voll für de arsch! hab mich bischen gefreut das der als erstes drauf ging ^^ mörder find ich coll einfach nur durchgeknallt ! so musses sein!
Christian (29.11.04): Also ich teile die oben genannten Kritikpunkte ganz und gar nicht. Der film ist ein Thriller und baut demnach auf Spannungselemente. Und es kann wirklich keiner leugnen, das dieser Film spannend ist. Er ist einer der spannensten der letzten Jahre. Die Kritik an dem einen oder anderen kleineren Logikeinbruch ist da wirklich fehl am Platze. Den Anspruch den sich der Film aufgrund seines Genres setzt erfüllt er mit bravour. Zur obigen Kritik: Natürlich erwähnt der Mörder nix von etwaigen Motiven bis kurz vor Schluß! Hätte er dies getan hätte er gleich mit einem Schild auf der Insel rumlaufen können worauf steht:"Ich bin der Killer." Das macht ja gerade den Film aus, dass man bis zum Ende nicht weiß wer der Mörder ist und weshalb er dies tut.Wäre vorher darauf hingewiesen worden, wär der Film ab diesem Zeitpunkt sterbenslangweilig geworden, weil jeder gewußt hätte wer der Killer ist. Das ist nämnlich gerade die Stärke von "Mindhunters": Man weiß bis zum Ende nicht wers war und genau das macht den Film so verdammt spannend. Fazit: 9 von 10 Punkten.
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