Monsters vs. Aliens
Animationsfilm, USA 2009, 95 Minuten, ab 6
Originaltitel: Monsters vs Aliens; Deutschlandstart: 02.04.2009 (Paramount); Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon; Produktion: Jill Hopper, Latifa Ouaou, Lisa Stewart; Drehbuch: Wallace Wolodarsky, Rob Letterman u.a.; Musik: Henry Jackman; Schnitt: Joyce Arrastia, Eric Dapkewicz

deutsche/amerikanische Sprecher: Diana Amft / Reese Witherspoon (Susan Murphy / Gigantika), Oliver Kalkofe / Seth Rogen (B.O.B.), Hugh Laurie (Prof. Dr. Kakerlake / Dr. Cockroach Ph.D.), Ralf Möller / Will Arnett (Missing Link), Kiefer Sutherland (General K.O. Putsch / General W.R. Monger), Rainn Wilson (Gallaxhar), Stephen Colbert (Präsident Hathaway), Sebastian Höffner / Paul Rudd (Derek Dietl), Julie White (Wendy Murphy), Jeffrey Tambor (Carl Murphy), Amy Poehler (Computer), Ed Helms (News Reporter), Renée Zellweger (Katie), John Krasinski (Cuthbert ) u.a.

Filmplakat
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Trailer ()
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Jung Monster Susan lernt ihre Kollegen kennen.
Die Erde wird von außerirdischen Robotern angegriffen. In der Zentrale überwacht der Präsident den Einsatz der Monster. Susan ist mit dem Außerirdischen Gallaxhar konfrontiert.

Dürften wir Sie nach Ihrem Namen fragen, meine Liebe? - ... Susan! - Nein, nein, nein. Wir meinen deinen Monsternamen. Naja, was brüllen die Leute, wenn sie sehen, dass du ankommst? Du weißt schon: 'Achtung! Da kommt...' - Susan. - Wirklich? - Suhuhuhuuuusaaannn... Oh, jetzt hab ich mich selber erschreckt. Sehr gruselig. - Die Riesen-Susan lernt ihre neuen Monster-Kollegen kennen.

Plot: Susan Murphy ist eine ganz normale, junge Frau und möchte gerade ihren Liebsten, einen aufstrebenden Fernsehreporter, heiraten. Doch da wird sie von einem Meteoriten getroffen, überlebt zwar, aber wächst plötzlich zur monströsen Größe von 15 Meter. Schnell wird sie vom Militär eingefangen und in ein geheimes militärisches Forschungslabor gesperrt. Dort lernt sie andere Monster kennen, die schon seit Jahren hier leben: Prof. Dr. Kakerlake, den verrückten Wissenschaftler; Missing Link, ein urzeitliches Wesen; B.O.B., das unzerstörbare Schleimmonster als Kreuzung einer genmanipulierten Tomate und einer chemisch veränderten Dessertsoße; und Insektosaurus, eine fast 100 Meter große Larve.
Als dann die Erde von einem außerirdischen Roboter angegriffen wird, unterbreitet General K.O. Putsch dem Präsidenten einen ungewöhnlichen Vorschlag: Warum nicht die Monster gegen die Außerirdischen antreten lassen?

Kritik: In erster Linie soll Monsters vs. Aliens eine Hommage an klassische Monster-B-Movies der 50er Jahre sein. Leider erweckt der Filmtitel zunächst keine guten Assoziationen, da er fatalerweise an Alien vs. Predator erinnert.

Aber keine Angst, Monsters vs. Aliens ist ein herrlich schräger und temporeicher Animationsfilm, der eine Menge Spaß macht. Er lebt vor allem durch die zahlreichen, witzigen Monster-Charaktere, die so zusammengestellt eine Menge Lacher produzieren, allen voran natürlich der "Sidekick" B.O.B.
Mit der tragischen Liebesgeschichte der Susan Murphy aka Gigantika ist auch ein wenig was fürs Herz eingebaut. Vorherrschend ist aber die Action, die vielleicht manchmal etwas gehetzt wirkt und so der Spannung vereinzelt zuwider läuft.
In letzter Zeit versucht die Filmindustrie immer wieder, Vorführungen in 3D zu forcieren, um durch die Umstellung auf moderne Techniken mehr Leute in die Kinos zu locken und neue Vertriebskanäle zu erschließen. Animationsfilme bieten sich hierfür natürlich besonders an, da durch einfaches doppeltes Rendern für eine zweite Kamera schon ein 3D-Film entstehen kann. Auch Monsters vs. Aliens wird in vielen Kinos, die schon auf Digitaltechnik umgestellt haben, in der 3ten Dimension angeboten. Ich bin aber skeptisch, ob diese Vorführtechnik tatsächlich die technische Umrüstung von Kinos beschleunigen kann. Meiner Meinung nach ist der Schauwert einfach zu gering. 3D-Vorführung ist noch keine 3D-Welt und die einzelnen wirklich überraschenden 3D-Effekte sind für mich weiterhin eher Gimmicks, die für den Film eigentlich gar nichts bringen. Mit anderen Worten: Die 3D-Vorführung könnt ihr euch auch sparen.

Fazit: Monsters vs. Aliens ist ein witziger und temporeicher Animationsfilm, der eine Menge B-Movie-Atmosphäre enthält. 8 von 10 gleich aussehende rote Knöpfe.

Olaf Scheel
09.04.2009

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Naja geht so10%
War okay12%
Gut10%
Sehr gut9%
Absolut hervorragend10%
Bester Film aller Zeiten5%

74 Stimmen
Schnitt: 5.2
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
Nele (20.06.09): Ich persönlich finde den film einzigartig und mit dem richtigen Witzkick wirds noch lustiger...da sieht man mal was Pixar für sehenswürdige Filme produziert...von Nemo-Shrek und noch weiter hinaus sind alle Filme gut gelungen...
Jerry (29.04.09): Nachtrag: Tipp für die 3D-Version: Den Platz nicht zu weit hinten wählen. Je mehr von der Leinwand das Blickfeld ausfüllt desto besser die 3D-Effekte (also besser keine Loge buchen)
Jerry (29.04.09): Ich schließe mich Eric, Olli & Chris im wesentlichen an: der Film an sich ist solide Pixar Arbeit und verdient 6 von 10 Müllportionen zum Frühstück (in der 2D-Version). Die 3D Version hat mir sehr gut gefallen ist auf jeden Fall sehenswert & ihr Geld wert. Natürlich sollten die 3D-Effeke im Idealfall zum Filminhalt passen und ihn plastischer (haha) gestalten und hier kann noch viel verbessert werden. Etliche Effekte in Monsters vs. Aliens sind eigentlich nur gemacht worden um zu zeigen "wir können 3D" (so wie früher Stereoaufnahmen primär auf überdeutliches & getrenntes Ausnutzen des linken und rechten Kanals ausgelegt waren). Aber da lehne ich mich einfach zurück und freue mich auf künftige 3D-Filme. Für Monster vs. Aliens gebe ich 700 von 1000 geklonten Weltraumfieslingen (in der 3D-Version)
Chris (25.04.09): Ich will mich mal vor allem auf die 3D Digital Technik beziehen, da ich in Sachen Animationsfilm schon deutlich besseres gesehen habe. Meiner Meinung nach lohnt sich der Film gerade eben erst wegen der 3D Effekte. Ich kann auch so rein gar nicht nachvollziehen, wie man das als einfachen Gimmick abtun kann. Dafür sind die Effekte schlicht und ergreifend viel zu beeindruckend. Man stelle sich zukünftig nur mal Horror- oder Actionfilme mit dieser Technik vor. Auch wenn Digital 3D keinen gut gemachten Film ersetzt, so wird der Erlebnisfaktor doch immer deutlich gesteigert. Ich hoffe zumindest, dass sich diese Art der Filmvorführung durchsetzen wird. Natürlich bin auch ich nicht von dem Aufpreis begeistert, aber meiner Meinung nach lohnt es sich alle Mal! 5/10 für 2D M vs A 9/10 3D M vs A
Olli (12.04.09): Kurz gesagt, der Film ist recht amüsant. Ich bin dem Marketing verfallen und habe mir die 3D Version angeschaut: Es lohnt sich allemal und macht Spaß. Für den Film gebe ich 8 von 10 falschen Telefonnummern eines Wackelpuddings und noch, wie Eric Draven auch, 1 mutigen Präsidenten mehr für die 3D Version.
Eric Draven (09.04.09): Ein weiterer gelungener Streich der Macher von Madagascar.
Ich fand den Film sehr unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar und mit realtiv wenigen überraschenden Wendungen. Aber der Humor des Films kommt gut an und wird durch die Actionszenen wunderbar ergänzt.
Bzgl. 3D stimme ich Olafs Kritik nicht ganz zu. Ich denke, dass 3D Erlebnis hat diesen Film noch aufgewertet. Ansonsten wäre es wohl einfach nur ein weiterer Animationsfilm, der schnell in Vergessenheit gerät.
Das 3D im Kino hat nichts (und soll auch nichts) mit den 3D bzw. 4D Filmen in Freizeitparks zu tun haben, wo ständig irgendwelche Dinge "über" das Publikum fiegen. Die 3D Technologie hat dem Film, besser gesagt dem Bild, eine geniale Tiefe verliehen, die mir schon bei normalen Lanschaftsaufnahmen einen leises Staunen entlockt hat. Da sorgt schon ein stinknormaler Obsthain für große Augen.
Einziger Manko ist der Aufschlag von 3,-€, der meiner Meinung nach wohl viele abschrecken wird. Schlechtes Marketing wie ich finde...
6 von 10 Alien-Klone für den Film an sich und 7 von 10 Hot-Dog-Ständen für die 3D Version.

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