Akte X - Der Film


Fantasy, USA 1998, 121 min, ab 12
Originaltitel: The X-Files, Regie: Rob Bowman
mit David Duchovny (Agent Fox Mulder), Gillian Anderson (Agent Dana Scully), John Neville (gut manikürter Mann), William B. Davis (Zigarettenraucher), Martin Landau (Kurtzweil), Mitch Pileggi (Walter Skinner), Jeffrey de Munn (Bronschweig), Blythe Danner (Cassidy), Terry O'Quinn (Michaud), Armin Mueller-Stahl (Strughold), u.a.
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Plot: FBI Agent Fox Mulder und seine Kollegin Dana Scully sind von den X-Akten abgezogen worden und verrichten ihren Dienst als "normale" FBI-Agenten. (Wer die "Akte X" Fernsehserie, die auf Pro7 läuft, gar nicht kennt, oder Probleme hat Teile des Films nachzuvollziehen, sollte mal hier vorbeischauen). Die beiden werden dann auch gleich bei einer Bombensuchaktion des FBI eingesetzt. Durch Zufall findet "Spooky" Mulder die Bombe, was jedoch nichts zur Sache tut, da der Einsatzleiter die Bombe wider Erwarten nicht zu entschärfen versucht. Mulder und Scully versuchen nun die mysteriösen Umstände zu klären, die zum Tod von 3 Feuerwehrleuten, des Einsatzleiters und eines kleinen Kindes führten. Schon bald merken die Agenten, dass die Vorfälle Teil eines viel größeren Puzzles sind, und dass irgendjemand gar nicht möchte, dass das Rätsel aufgeklärt wird...

Kritik!? Als "Akte X" Fan musste ich natürlich in diesen Film. Da machte es auch nichts, dass dieser im Capitol 1 lief, dessen Sitze nun wirklich nicht für 120 Minuten gemacht wurden. Aber da muss man durch...

Zuerst einmal, es macht (fast!) nichts, wenn man die Fernsehserie nicht kennt, das wichtigste wird für "Erstseher" aufbereitet. Das eventuell trotzdem einiges im Unklaren bleibt, sollte nicht abschrecken, da dieses bei den Fernsehserien entweder genauso ist, oder 241 Staffeln gebraucht hat, bis man wusste, um was für Personen es sich im einzelnen handelt.
Am Anfang ist man nun voller Hoffnung, die Story entwickelt sich fein, so wie man es von Akte X erwartet. Die beiden Hauptdarsteller sind witziger und gefühlvoller als in der Fernsehserie; sicher ein Zugeständnis an Akte X Neulinge. Jedoch stellt sich bald Ernüchterung ein: alles ist ein wenig zu pompös (An dem Raumschiff könnte sich Roland Emmerich, Chef von Independence Day, eine Scheibe abschneiden ;-), die Story ein wenig zu sehr auf Zufälle aufgebaut. Die einzelnen Spannungselemente sind spärlich, und wenn, dann hauptsächlich auf Schockeffekte basierend, und dazu noch viel zu schnell durchschaubar. So wie die ganze Story an sich. Nach ca. 40 Minuten weiß man quasi alles über den Zusammenhang der Ereignisse in dem Film, der Rest ist dann ziemlich voraussagbar. Alles in allem eine eher zweitklassige Akte X Folge, mit zum Schluß passablen Effekten. Man vermisst jedoch das untergründig unheimliche aus der Akte X Fernsehserie.

Fazit: 4 von 10 unerklärlichen Phänomenen.

Matthias Hamm
10.08.98

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