Virus

SF-Thriller, USA 1999, 100 Minuten, ab 16
Deutschlandstart: 20.05.99 (UIP)
Originaltitel: Virus; Regie: John Bruno; Produktion: Gale Anne Hurd, Todd Moyer, Dennis E. Jones; Drehbuch: Chuck Pfarrer, Dennis Feldman; Musik: Joel McNeely; Kamera: Malcolm MacIntosh; Ausstattung: Mayung Cheng; Schnitt: O. Nicholas Brown
mit Jamie Lee Curtis (Kit Foster), William Baldwin (Steve Baker), Donald Sutherland (Captain Everton), Joanna Pacula (Nadia), Marshall Bell (J.W. Woods Jr.), Julio Oscar Mechoso (Squeaky), Sherman Augustus (Richie), Cliff Curtis (Hiko), Yuri Chervotkin (Colonel Kaminski), Keith Flippen (Captain Lonya Rostov)
Internet Movie Database (us)
Offizielle Homepage (UIP de)


Plot: Ein russisches Forschungsschiff hält irgendwo im Südpazifik Kontakt zur Raumstation MIR. Plötzlich sehen die Astronauten eine leuchtende Wolke, ein lautes Fiepen ertönt und irgend etwas schlägt über die Raumstation in den Hauptrechner des Forschungsschiffes ein.
Eine Woche später gerät in denselben Gewässern ein amerikanischer Frachter in Seenot, weil sich der Kapitän (Donald Sutherland) weigert, in einem heftigen Sturm die Ladung zu kappen. Die "Sea Star" schlägt Leck, einzige Rettung ist ein großes Schiff auf dem Radar, das auf keine Funksprüche antwortet. Die 10köpfige Besatzung erreicht das Schiff und findet es verlassen vor.
Nach Aktivierung der Motoren fällt zunächst ein großer Anker auf die Sea Star und versenkt sie endgültig. Dennoch freuen sich der Kapitän und Teile der Besatzung auf einen 10%igen Finderlohn für das russische Schiff. Einzig Navigatorin Foster (Jamie Lee Curtis) fühlt sich nicht wohl dabei. Die einzige russische Überlebende scheint ihr Recht zu geben, sie erzählt von einer künstlichen Intelligenz, die sich im Hauptrechner eingenistet habe. "Es" habe schnell angefangen, Roboter zu bauen, zunächst kleine, dann welche mit integrierter Biomasse. Der Teil der Mannschaft, der sich nicht von Bord gestürzt habe, sei getötet worden.

Die Amerikaner glauben ihr zunächst nicht, doch die Realität belehrt sie eines Besseren, und auch ihre Zahl beginnt sich zu verringern. Foster und die anderen nehmen den Kampf gegen "Es" und ihren eigenen Kapitän auf.

Kritik!? #1 Aus dem Film hätte wesentlich mehr werden können. Subtiler Horror kommt selten auf. Kleine herumflitzende Roboter und schwenkende Überwachungskameras hätten eine Atmosphäre ständiger Bedrohung schaffen können, stattdessen setzt der Regisseur mehr auf pure Schockeffekte. Auf die genauen Kameraeinstellungen bei der Integration von (Körper-) Teilen der Besatzung in einige Roboter hätte man wohl verzichten können, der Hauptroboter wirkt nicht besonders originell und der Plot ist weitgehend vorhersehbar. Geschichten mit Menschen in einem abgeschlossenen Raum, zusammen mit einem furchtbaren Alien, das daran gehindert werden muß, bewohntes Gebiet zu erreichen, und das Hilfe bei einem der Menschen findet, sind nicht gerade neu. Dennoch ist die Geschichte in sich schlüssig und einige der Spezialeffekte sind sehenswert.

Fazit: Altbekanntes nett verpackt, wenn auch ohne viel Inspiration. 6 von 10 kabelschleppenden Roboterspinnen.

Eva Starke
05.02.99

Kritik!? #2 Wem die Story von der isolierten Gruppe Menschen die auf ein (scheinbar) überlegenes außerirdisches Wesen stößt und um das nackte Überleben kämpft, bekannt vorkommt, der liegt wohl richtig: Man nehme die Monster von Alien und das Wasser von Abyss und schon hat man dreiviertel von Virus. Der Film hat wohl nur eingefleischten Fans von Specialeffects (Fachrichtung Robotik) wirklich etwas zu bieten.

Die Story ist so vorhersehbar, daß man schon nach zehn Minuten weiß, wer am Ende überleben wird. Selbst gestandene Schauspieler wie Donald Sutherland und Jamie Lee Curtis erscheinen eher als Statisten neben den Terminator simulierenden Robotern. 

Fazit: Unorgineller Sci-Fi Horrorabklatsch mit uninspirierten Schauspielern. 4 von 10 krabbelnden Robotern

Kai Stuke
16.05.99


BILD Dir Deine Meinung!
Du kannst auf der abgebildeten Skala von 1-10 eine Wertung für diesen Film abgeben. Dabei steht 1 für extrem schlecht und 10 für extrem gut.
Bitte bedenke, dass 1 und 10 Extremnoten sind, die nur im äußersten Notfall vergeben werden sollten...

Schlechtester Film aller Zeiten14%
Mieserabel10%
Schwach9%
Hatte leichte Schwächen11%
Naja geht so10%
War okay9%
Gut9%
Sehr gut8%
Absolut hervorragend8%
Bester Film aller Zeiten8%

1177 Stimmen
Schnitt: 5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Dark 8 (04.12.04): Schön beklemment!
MrTurtle (17.08.01): Ick könnte ja viel zum Film sagen, doch es lohnt nich.....alles Vorhersehbar, UND WARUM muss ick da herumliegende Eingeweide betrachten? 2 von 10 Cyborgs von mir!
Tetsuo: war gerade mal in der imdb und habe hier einige plot-summeries...sehr witzig.... wie manche den film verstehen http://us.imdb.com/Plot?Virus+(1999) ach ja, moontrap ist von 1989
Tetsuo: Der Film ist wirklich schlecht... ausserdem ist die Idee vom Film "Monntrap" geklaut... der in meiner Erinnerung aber besser war. Diese bloeden Schockeffekte in diesem Film erschrecken zwar, aber sonst gibt es an diesem Film wirklich nichts aufregendes... So Realitaetsnah... Hochmodernes Forschungsschiff der Russen ;-) Supereinfall...Und auch die Dialoge... arrrgggghhhhh.....So voll, wie das Kino bei der Sneakpreview war, wird der Saal wohl nie wieder bei diesem Film. Aber irgendwie komme ich nur auf 6 Besatzungsmitglieder auf der Sea Star...???
Robbie Schaefer: Ich verstehe nicht, warum so viele gute Schauspieler keine Drehbuecher lesen, bevor sie den Vertrag unterzeichnen.
Olaf: Virus ist der schlechteste Film, den ich seit langem (ich glaube, seit Species II) gesehen habe. Von Anfang an Action, von Anfang an Langeweile! 2 von 10 Borg-Imitate
Name:
Email (freiwillig):
Kommentar:
Sicherheitscode:
Code Eingabe:
Fühl dich frei, hier deine eigene, persönliche Meinung zu schreiben. Allerdings behalten wir uns vor, Beiträge zu entfernen, in denen andere User oder die Kritiker beleidigt werden. Wir bevorzugen neue Rechtschreibung mit Groß/Kleinschreibung. ;-)
Für die bessere Lesbarkeit sind die HTML-Tags <b> <i> <a> und <br> erlaubt.

© Augenblick! 1999