American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen

Teenager-Komödie, USA 1999, 95 Minuten, ab 12
Originaltitel: American Pie; Deutschlandstart: 06.01.2000 (Constantin Film); Regie: Paul Weitz; Produktion: Warren Zide, Craig Perry, Chris Moore, Chris Weitz (Summit Entertainment / Universal Pictures); Drehbuch: Adam Herz; Musik: David Lawrence; Kamera: Richard Crudo; Ausstattung: Paul Peters; Schnitt: Priscilla Nedd-Friendly; Kostüme: Leesa Evans

mit Jason Biggs (Jim), Thomas Ian Nicholas (Kevin), Chris Klein (Oz), Eddie Kaye Thomas (Finch), Tara Reid (Vicky), Natasha Lyonne (Jessica), Mena Suvari (Heather), Seann W. Scott (Stiftler), Alyson Hannigan (Michelle), Shannon Elizabeth (Nadia), Chris Owen (Sherman), Eugene Levy (Jims Vater)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Constantin Film de)


Plot: Vier Schüler einer amerikanischen Highschool stehen kurz vor ihrem Abschluß. Die Vier haben eines gemeinsam, sie hatten noch nie Sex. Auf einer heißen Party voller Misserfolge verkündet der Außenseiter Sherman (Chris Owen) der Schule, dass er "es" getan hat. Danach schließen die vier einen Pakt. Sie wollen bis zum Abschlussball ihre Unschuld verlieren.
Dabei entwickelt jeder von ihnen eine eigene Methode um zum Erfolg zu kommen. Finch (Eddie Kaye Thomas) sorgt dafür, dass Gerüchte über ihn in Umlauf kommen, die ihn als potenten, wilden, Macho darstellen sollen. Jim (Jason Biggs) versucht die Austauschschülerin Nadia (Shannon Elizabeth) zu verführen. Kevin (Thomas Ian Nicholas), der bereits eine Freundin hat, setzt alles daran bei ihr zum Zug zu kommen. Damit ihm das gelingt, muss er sie ersteinmal zum Höhepunkt bringen.
Chris "Oz" Ostreicher (Chris Klein) einer der Stars in der Highschool Lacost-Mannschaft geht eher ungewöhnliche Wege. Er meldet sich bei schuleigenen Jazzchor an um die "Chorm?use" zu betören. Da es bis zum Abschlussball nur noch ein paar Wochen sind, stehen die vier unter ziemlichem Zeit- und Erfolgsdruck.

Kritik: American Pie ist eine einfach gestrickte Komödie, mit einem Hauch Gesellschaftskritik und viel Sex. In der Hauptsache geht es um die Einstellung der amerikanischen Jugend zum Thema 'Das erste Mal'.
Wie in vielen amerikanischen Filmen üblich, sieht man auch hier deutlich den erhobenen Zeigefinger der Moralapostel. Das ganze wird sehr überzogen präsentiert und mit ein paar Gags publikumsfähig gemacht. Diese sind zwar recht gut und teilweise überraschend, halten aber nicht durch.
Noch dazu kommt, dass einige dieser Gags doch recht derb sind; empfindliche Zuschauer können sich davon verletzt fühlen. Der Film scheint im Stil von Verrückt nach Mary gemacht, hält aber bei weitem nicht mit, da es dem Film als Komödie an wirklich witzigen Szenen fehlt. Die meisten sind flach und plumb ohne wirkliche Komik. Die einzelnen Maschen der Vier sind nicht sehr überzeugend und die Entwicklung der Charaktere nicht immer nachvollziehbar. Die überwiegend jungen und unbekannten Schauspieler sind "noch nicht ganz fertig" in ihrer Entwicklung und müssen wohl noch ein bisschen üben.

Fazit: Für die pubertierende Bravo-Fangemeinschaft nett aber nicht sonderlich empfehlenswert. 5 von 10 Biercocktails (Michael); 6 von 10 Webcams (Lars)

Michael Kröger, Lars Haller
11.01.2000

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War okay6%
Gut9%
Sehr gut9%
Absolut hervorragend6%
Bester Film aller Zeiten6%

31 Stimmen
Schnitt: 4.7
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Bad Boy (19.07.02): Jaja, Sean, dass waren noch Zeiten *g*.Da kann ich mich Dir nur anschliessen.Irgendwie werde ich den EIndruck nicht los, dass dieser Film eine Satire auf die Prüderie der amerikanischen Gesellschaft sein soll.Bisher stehe ich mit meiner Meinung(auch bezüglich der Qualität des Films)ziemlich allein da. Wie dem auch sei, der satirische Aspekt(wenn es überhaupt einen geben sollte)wurde zu keiner Zeit herausgearbeitet, und unter ein paar billigen Uraltzoten begraben.Präpubertärer Nonsens als Kompensation für verklemmte Seelen.Wenn`s hilft.
Marry (09.05.02): Dieser Film ist echt cool. Empfehlenswert!!!!! Wer diesen Film nicht gesehen hat, der hat wirklich was verpasst !
Sean (28.04.02): Gibt es hier eigentlich irgendjemanden der den Film nicht "voll fett krass" und "echt voll fett geil" fand? Ich verstehe beim besten Willen nicht,was an diesem langweiligen Stuss so überaus witzig sein soll. Gut,jeder hat seinen eigenen Humor/Geschmack,aber wie kommt es,dass an sich zuverlässige Zeitschriften wie die Cinema diesen hirnlosen Schrott auch noch hochjubeln? Für mich ist American Pie einer der überbewertetsten Filme der letzten Zeit. Der vermeintliche Höhepunkt des Films(die fast schon kultige Apfelkuchenszene) wurde schon im Trailer hinausposaunt,und auch die anderen Gags waren langweilig,abgedroschen,vorhersehbar und absolut präpubertär. Witze auf dem Niveau kichernder Grundschüler. Als ich den Film vor drei Jahren (da war ich 14,also im "besten" Alter für derartige Filme)auf `nem Videoabend gesehen habe,fanden weder ich,noch die vier Anderen(alle ungefähr im gleichen Alter,aber mit unterschiedlichen Interessen)ihn witzig bzw.gut. Für einen Film,der sich darauf bezieht möglichst viele Lacher aus dem Zuschauer hervorzukitzeln,habe ich herzlichst wenig(eigetnlich überhaupt nicht)gelacht. Einfach überflüssig und peinlich.
Julia: scheiß film.hatte schon viel davon gehört und war nur enttäuscht im endeffekt. So arme jungs sind nur zu bedauern und nicht anzusehen!!
Schneidi: Finde den Film einfach supergeil ! ! ! Wünschte mir mehr sollcher Filme !!! Bei diesem Film, wird der Wunsch nach Amerika immer größer... ! Mein erstbester Favorit (aller Zeiten !!!) "Stüfler, geile Party..." (lol)*
evil jared: ich fand den film eher schlecht als gut. sind zwar ein paar gags drin, mehr aber auch nicht. dagegen ist Scary Movie ein wahre lachkomödie, 1000mal besser als american pie.
gökhan: it is the one of the best film which i watch
Frau Taneri: Der Film war voll geil hat mir super gut gefallen.Diese pubertierenden jungs sind voll lustig.Ha ha hah hahahah
Andreas: Der Film ist der Hammer, ich habe ihn gerade zum zweiten mal gesehen und das ganze Kino hat gegröhlt vor Lachen. "Verrrückt nach Mary" dagegen ist überhaupt nicht witzig, der Film lebt von Schadenfreude. Hier sind die Pointen einfach genial und die Darsteller ebenso. Auch lernt man, was "mit der Maus klicken" u.a. noch bedeutet. Einfach Ansehen, da muß man mitreden können.
danny: Wer sich endlich mal wieder richtig totlachen will, der sollte unbedingt in diesen Film gehen. Ein joke folgt dem nächsten. Schräge Sprüche, dumme Zufälle und sowieso ist die STory einfach zu lachen, also nicht verpassen!
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