The Watcher

Thriller, USA 2000, 96 Minuten, ab 16
Originaltitel: The Watcher; Deutschlandstart: 18.01.2001 (Tobis); Regie: Joe Charbanic; Produktion: Christopher Eberts, Elliot Lewitt, Jeff Rice, Nile Niami (Interlight, Kirch Media); Drehbuch: David Elliot, Clay Ayers; Musik: Marco Beltrami; Kamera: Michael Chapman; Ausstattung: Brian Eatwell, Maria Caso; Schnitt: Richard Nord

mit James Spader (Joel Campbell), Keanu Reeves (David Allen Griffin), Marisa Tomei (Polly), Ernie Hudson (Ibby), Chris Ellis (Hollis), Robert Cicchini (Mitch), Yvonne Niami (Lisa), Jennifer McShane (Diana), Gina Alexander (Sharon), Rebekah Louise Smith (Ellie)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Tobis de)


Nachdem Keanu Reeves seit Matrix nur in der wenig erfolgreichen Komödie The Replacements zu sehen war, freuen sich viele auf ein Wiedersehen mit dem sympathischen, gutaussehenden und ohne Starallüren lebenden Schauspieler. Hält das wirklich gut gemachte Filmplakat von The Watcher, was es verspricht? Ist Joe Charbanics erstes Werk gelungen?

Plot: James Spader spielt den ausgebrannten, heruntergekommenen Polizisten Joel Campell, der seinen Job scheinbar an den Nagel gehängt hat. Er lebt in Chicago, wohnte aber vor einiger Zeit noch in L.A. und jagte dort einen Serienmörder, der junge Frauen mit einer Klavierseite erdrosselte. Nachdem der Killer jedoch auch Campbells Geliebte ermorden wollte und diese dann in einem Haus verbrannte, wurde es ihm zuviel und er gab den Fall auf. Er zog nach Chicago und lebt seitdem einsam und zurückgezogen. Er geht nicht mehr zur Arbeit, hat verschiedene körperliche Leiden und sucht regelmäßig eine Psychologin auf. Das Ganze gerät schließlich aus den Fugen, als ihm der Serienkiller (Keanu Reeves) nach Chicago folgt und erneut auf seine Art mordet...

Kritik: Hier hört die Background-Story auf und fängt der eigentliche Plot an. Während mir die Hintergrundgeschichte wirklich ganz gut gefiel, musste ich sonstige positive Elemente in diesem Film mit der Lupe suchen: Weder Keanu Reeves als bad guy mit langen Haaren, noch zeitweiliger Einsatz einer Videokamera-Perspektive a là Blair Witch Project können darüber hinweg täuschen, dass echte Spannung in diesem Film nicht aufkommt. Es gibt keine wirklichen Überraschungen, alles erscheint allzu sehr voraussehbar. Zu einfach sind letztlich die psychologischen Muster der beiden Protagonisten gestrickt. All das lässt den Rezipienten bereits lange im Voraus erahnen, was am Ende geschehen wird.

Fazit: Für eingefleischte Keanu Reeves Fans ist der Film mit Einschränkung empfehlenswert, allen anderen sei dies eine Warnung: The Watcher könnte schnell zum müden Gucker werden... 3 von 10 langhaarige Serienmörder

Timo Klaustermeyer
01/2001

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Mieserabel9%
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Naja geht so7%
War okay8%
Gut10%
Sehr gut12%
Absolut hervorragend9%
Bester Film aller Zeiten8%

923 Stimmen
Schnitt: 5.2
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Roland (28.07.03): Ich denke, niemand, der in den letzten 15 Jahren Psychothriller gesehen hat, wird in diesem Film irgend eine neue Idee finden. Keanu Reeves gelingt es zudem in keiner Sekunde, seiner Rolle Tiefe oder Hintergrund zu geben. Warum dieser smarte Frauentyp Frauen unbedingt töten muss, anstatt sie abzuschleppen, bleibt wohl auf ewig das Geheimnis dieser langweiligen Routine-Produktion.
Diana Y. (20.08.02): Ich find das der Film keine Spannung Hatte und überall hat Keanu Reeves einen Helden Gespielt und aufeinmal einen Bösewicht,das passte garnicht zu ihm . Das er auch noch am ende stirbt ist auch gemein.
.::[Zero-Cool[::: (13.08.02): Also ich fand den Film wirklich einsamme Spitze er war zwar nicht der beste film was ich je gesehn habe aber es zahlt sich aus den film zu saugen ein Typysch guter thriller und Keanu reves hatt sein rolle wirklich perfekt studiert und dargestellt Hollywood Rulez.. 10 Punkte ..... ©2002 .::[Zero-Cool]::."®
Anja S. (07.06.02): Ich muss schon sagen, nur schlechtes über den Film zu sagen, find ich nicht grad toll von euch. Zunächst muss ich sagen, dass Keanu den Serienmörder einfach toll darstellt. Er hat einiges darüber gelesen und sich mit Psychopaten unterhalten. Respekt für diese Rolle! Dann muss ich sagen, dass mit der Soundtrack super gefällt und komischerweise war ich hin und weg von dem Film! Irgendwas zieht mich in den Film hinein... keine Ahnung. Das Ende find ich als Fan natürlich traurig, aber wäre es nicht auch langweilig, wenn er geschnappt würde?! So hat er wenigstens seinen Tod verdient... ByE eure Anja! :)
Kerstin (30.10.01): Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich doch schwer enttäuscht bin...vielleicht habe ich zu viel erwartet!Teilweise ist der Film doch sehr spannend!Die Story an sich ist gut aber nich t intelligent und logisch umgesetzt, deshalb gibt es nur 4 von 10 Serienkillern
Lars Haller: Interessanter Gedanke, schlechte Ausführung. Es fehlt das wirkliche Wechselspiel zwischen dem "Guten" und dem "Bösen". Das schwache Ende hinterlässt einen fanden Nachgeschmack. Fazit: Nicht sehenswert. 4 von 10 Bierflaschen auf dem Freidhof.
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