Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen
romantische Komödie , USA/Deutschland 2003, 115 Minuten, ab -
Originaltitel: How to Lose a Guy in 10 Days; Deutschlandstart: 17.04.2003 (UIP); Regie: Donald Petrie; Produktion: Lynda Obst, Robert Evans, Christine Peters; Drehbuch: Kristen Buckley, Brian Regan, Burr Steers; Kamera: John Bailey; Ausstattung: Thérèse DePrez; Schnitt: Debra Neil-Fisher; Kostüme: Karen Patch

mit Kate Hudson (Andie Anderson), Matthew McConaughey (Benjamin "Ben" Barry), Adam Goldberg (Tony), Michael Michele (Spears), Shalom Harlow (Green), Bebe Neuwirth (Lana), Robert Klein (Phillip Warren), Kathryn Hahn (Michelle), Thomas Lennon (Thayer), Annie Parisse (Jeannie), Celia Weston (Glenda)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (UIP de)
Trailer (UIP de)

Ich hab mit dem Computer Fotomontagen von uns gemacht, und jetzt können wir sogar sehen, wie unsere Kinder später mal aussehen... Unser Familien-Album! - ... ... - Willst du unsere Kinder gar nicht sehen? - Andie, wir haben... keine Kinder... - ... *huhuhuhuhu* [heulen] ... - Weißt du was? Tut mir leid. Nein nein nein nein nein, das hab ich nicht so gemeint. In Ordnung? Ich... Zeig's mir, zeig's mir, zeig's mir! Bitte zeig's mir! - Wir haben keine Kinder!? - Nein, ich hab gedacht, du meinst. Ich wollte nur... Zeigst du sie mir jetzt, ja? - Du wolltest sie doch eben nicht sehen. - Oh doch. Bitte! Bitte! Zeig mir jetzt bitte die Bilder, ich will sie wirklich gerne sehen. - Wirklich? - Ja. - Okay. - Andie leitet die Trennung ein

Plot: Andie Anderson (Kate Hudson) schreibt für den Ratgeberteil der Zeitschrift Composer. In einem kreativen Tief lässt sie sich von ihrer beziehungsunfähigen Kollegin Michelle (Kathryn Hahn) inspirieren, einen Artikel zu schreiben, der all die kleinen Fehler auflistet, mit der sich eine Frau eine Beziehung verderben kann. Um den Artikel schreiben zu dürfen, wettet sie mit ihrer Chefin, dass sie es schafft, sich einen Kerl zu angeln und ihn innerhalb von 10 Tagen wieder loszuwerden.
Auf der anderen Seite ist da Werbefachmann Ben Barry (Matthew McConaughey), der seinen Chef überzeugen muss, dass er jede beliebige Frau dazu bringen kann, sich in ihn zu verlieben. Denn nur so wäre es offensichtlich, dass er auch den richtigen Draht dazu hätte, Diamanten gekonnt an den "Mann" zu bringen.
So kommt es nun, dass zum entscheidenden Zeitpunkt beide auf derselben Party sind, Andie auf Männerfang, während Ben ein Mädchen ausgesucht bekommen soll. Und wie es nicht anders sein könnte, wird Andie für Ben ausgesucht. So treffen beide aufeinander und es beginnen 10 schwere Tage, bei denen beide mit ihren entgegengesetzten Zielen aneinander und bis an ihre Grenzen geraten.
Aber steht am Ende wirklich nur eine gewonnene Wette?

Kritik: Nach Miss Undercover hat Regisseur Donald Petrie hier wieder eine amüsante Komödie gedreht:
Kate Hudson alias Andie lässt Ben nach allen Regeln der Kunst durch die Beziehungshölle gehen. Das geht von den vielen Kleinigkeiten, die den Männern auf den Wecker gehen bis zu großen Unerträglichkeiten, bei denen ein Mann nur verrückt werden kann. Trotz allem muss Ben sie wenigstens für 10 Tage aushalten, was jedoch nur dazu führt, dass Andie immer tiefer in die Trickkiste greift. Und so hat man dann auch gut 70% der Zeit wirklich was zu lachen. In dieser Hinsicht lässt sich also sagen, dass hier kein "Blödsinn" geschaffen wurde, sondern ein Film, der sich hervorragend eignet für einen unterhaltsamen und entspannenden Kinoabend, bei dem das Zwerchfell strapaziert wird.
Natürlich hat die Story selbst nicht viel zu bieten, sie ist nur Ausgangslage für die haarsträubenden und teilweise urkomischen Situationen. In der Hinsicht könnte man dem Film sogar arge Konventionalität vorwerfen, sind doch viele Szenen oder Handlungsverläufe recht vorhersehbar und auch das Ende natürlich keine Überraschung mehr. Es wäre schließlich keine Liebeskomödie, wenn sie sich am Ende nicht doch kriegen würden. Aber es geht hier ja auch nicht um das "Was", denn das hat man schon zigmal gesehen, sondern um das "Wie" und das ist bekanntlich die Kunst der Magie!
Einzig und allein eines könnte man dem Film anlasten: Er braucht etwas lange, um ihn Fahrt zu kommen. Die Szene, in der sich Andie und Ben kennenlernen, wirkt beinahe wie eine Erlösung ("jetzt fängt der eigentliche Film endlich an"). Auch sind ein paar der Torturen, die sich Andie einfallen lässt, nicht ganz so getroffen wie andere und wirken eher ein wenig nervig und den Bogen überspannend als witzig (z.B. die Gesangsnummer auf der Party gegen Ende). Da wäre hier und da mal wieder weniger mehr gewesen. Aber das ist alles nicht gravierend und auf den gesamten Film verteilt auch nicht mehr weiter schlimm. Denn es sind trotzdem so viele Treffer dabei, dass jeder, der was zu Lachen haben will, auch auf seine Kosten kommt. Und ein echter Pluspunkt: Man hat es hier geschafft, mal ganz auf Fäkalhumor zu verzichten!

Fazit: Weitgehend gelungene Komödie über die Gründe, warum Männer und Frauen nicht zusammenpassen und es dann doch tun. Kein Überflieger und auch nicht gerade innovativ, aber das Richtige für einen amüsanten Kinoabend. 7 von 10 verpassten Nixon-Spielen

Nikolas Mimkes
19.06.2003

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