Die Mumie

Abenteuer, USA 1999, 123 Minuten, ab n.n.
Originaltitel: The Mummy; Deutschlandstart: 03.06.99 (UIP); Regie: Stephen Sommers; Produktion: James Sacks, Sean Daniel (Universal); Drehbuch: Stephen Sommers nach einem Roman von Max Allen Collins; Musik: Jerry Goldsmith; Kamera: Adrian Biddle; Spezialeffekte: Chris Corbould, John Berton (ILM); Ausstattung: Allan Cameron; Schnitt: Bob Ducsay; Kostüme: John Bloomfield

mit Brendan Fraser (Rick O'Connell), Rachel Weisz (Evelyn), John Hannah (Jonathan), Kevin J. O'Connor), Arnold Vosloo (Imhotep), Jonathan Hyde (Ägyptologe), Oded Fehr (Ardeth Bay), Omid Djalili (Warden), Erick Avari (Kurator), Aharon Ipale (Pharao Seti)

Internet Movie Database (us)
Offizielle Homepage (UIP de)


Plot: 1925, Sahara: Der Abenteurer und Schatzsucher Rick O'Connell (Brendon Fraser) ist auf der Suche nach den sagenhaften Reichtümern der Pharaonenstadt Hamunaptra.
Die Bibliothekarin Evelyn (Rachel Weisz) und ihr leicht debilen Bruder Jonathan (John Hannah) sollen ihm dabei helfen, da seine letzte Expedition kein Glück hatte und er vollkommen pleite ist.
Unterwegs stoßen sie auf Konkurrenz: Eine Gruppe Amerikaner ist auf dem Weg zum selben Ziel. Es kommt zu einem Wettrennen und vor allem auch zu einem Wettgraben, denn beide Gruppen kommen fast gleichzeitig in der fast 3000 Jahre alten Stadt an.
Sie finden das Buch der Toten und in Unwissenheit der Konsequenzen liest Evelyn aus dem Buch vor. Die mystischen Zeichen lösen einen uralten Fluch aus, der die Mumie des Hohepriester Imhotep (Arnold Vosloo) aus dem Reich der Toten zurückholt. Um vollständig reinkarniert zu werden benötigt er aber die Organe seiner drei amerikanischen Entdecker.
Durch das Blut der ersten Opfer steigen seine Kräfte fast ins Unermeßliche: Heuschreckenplagen, Dunkelheit und Zombies suchen die Abenteurer heim.
Zum Glück bleiben der Mumie zwei Handicaps: Eine Schwäche für Evelyn, die er für die Erweckung seiner Geliebten Anck-Su-Namum benötigt, und seine Angst vor Katzen, den Wächtern der Unterwelt.

Kritik: Die Mumie ist ganz und gar in der Tradition der Indiana-Jones-Filme inszeniert: Viel Tempo, viel Action und viel Witz. Die perfekten ILM-Special-Effects und die zahlreichen Action-Kapriolen bestimmen den Film. Der eigentlich eher aus der Horror-Ecke stammende Plot des Filmes wird dabei zum heiteren, modernen Popcornkino umgebaut, das genau leistet, was es leisten soll: Kurzweilige Unterhaltung, ohne Anspruch auf einen Platz im Kino-Olymp.
Die Mumie wurde dabei in den USA zu einem Überraschungshit. Im herannahenden Schatten von Episode 1, schaffte es der Film, am Startwochenende fast 50 Millionen Dollar einzuspielen. Somit gehört er zusammen mit Episode 1 und Wild Wild West wohl zu den Abräumern des Jahres 1999. Für Universal war somit die Rückkehr zu den eigenen (Horror-)Wurzeln ein äußerst lukratives Geschäft.
Die von Lucas' Trickfirma Industrial Light & Magic kreierten Effekte sind dabei wie immer erstklassig. (Ich frage mich, wann die Firma neben E1 dazu noch Zeit hatte...) Vor allem zum Ende des Filmes prasselt ein Feuerwerk aus animierten Sandstürmen, Heuschrecken- und Käferplagen und animierten Mumien-Zombies auf die Zuschauer ein, dass man aufpassen muß, dass man nicht den Nachbar mit dem Salsa-Dip einschmiert.

Fazit: Ein würdiger Erbe der Indy-Filme: Schnell, actionreich und witzig. 8 von 10 Skarabäen in der Hosentasche



02.06.99

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Sehr gut10%
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28 Stimmen
Schnitt: 5.6
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Moira (14.05.06): Ich finde, es ist ein super Film.(Mein lieblingsfilm!) Die Schauspieler sind einfach genial, vorallem gefällt mir Arnold Vosloo als Imhotep. Der Film hat die richtige Prise Horror und Humor. Super geile Actionszenen und Computer-Efekte kommen hier auch nicht zu kurz. Wirklich EMPFEHLENSWERT!!!!
Stefan (20.08.04): Toller Mix aus Action,Horror und Humor.
Steffi (12.10.03): Also ich muss ganz erlich sagen der film ist so sau stark. Und jeder der etwas anderes sagt weiss nicht was ein guter Film ist.
MrTurtle (17.08.01): Entschuldigung Leute!Ich möchte den Film ja auch "suppa suppa Toll Toll Toll" finden, DOCH ICH MÖCHTE LIEBER EINE HANDLUNG! Soll ick über Fraser's dumme Kommentare lachen,wenn 2 minuten später son nem Kerl die Zunge rausgerissen wird? Dieser Film beweißt mir wieder einmal, das es Effekte allein nich bringen! Verzichte auf die Fortsetzung! 3 von 10 fleischfressenden Käfern von Mir für diesen Action-Müll!
Philipp: Na ja, schöne special effects, aber an vielen Stellen unlogisch. Die Schauspieler können meiner Meinung nach nicht überzeugen und der Plot ist mäßig Insgesamt: Schlechte Indiana Jones Kopie!
Holger: Die Witze in diesem Film wirken doch recht bemüht und zünden oft nicht richtig. Schade eigentlich, aber mit Gags auf Indiana Jones Nivea hätte der Film richtig gut werden können...gibt deswegen nur 6 Punkte von mir.
Sabine: Das ist einer der wenigen Filme, die ich mir im Kino mehr als einmal ansehen würde. Man merkt nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Fasziniert war ich von den Anfangsscenen im alten Ägypten. Für mich ein gelungender Film aus Action, Humor und ein Hauch Romantik.
Mirko: Der totale Scheiß! Langwelig, sinnlos und ebenso witzlos. Wer hier lacht ist selber schuld. Ach ja, die Spannung hat man auch vergessen. Kein Punkt nirgends.
Matti&Gerd: Leider fehlt dem Film jede Spannung - irgendwie rauschen die Bilder an einem vorbei bis der Film vorbei ist. Die Handlung ist unwichtig. Es bleiben die Bilder. Die sind wirklich gut gemacht - wer Bilder und Action aus dem Rechner mag wird hier bedient. Indianer Jones der 90er? Matti 7, Gerd 6 Punkte auf der Bilderskala (wir konnten uns nicht einigen ;-) )
Carsten Iltis: Auch wenn ich die Beschreibung auf dieser Seite etwas seltsam finde, muss ich sagen: Klasse Film! Ich hatte zwar etwas mehr Horror erwartet, aber naja... Schoen waere ein haerterer Directors Cut! PS: Fuer Fans: Die Geisterstimmen sind von Blixa Bargeld gesprochen. Ich hatte so eine Ahnung, und der Nachspann bestaetigt es. Auf jeden Fall ein guter Film...mindestens eine 8.
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