Femme Fatale
Thriller, USA/Frankreich/Deutschland 2002, 114 Minuten, ab 16
Originaltitel: Femme Fatale; Deutschlandstart: 27.03.2003 (Solo Film); Regie: Brian de Palma; Produktion: Tarak Ben Ammar, Marina Gefter; Drehbuch: Brian de Palma; Musik: Ryuichi Sakamoto; Kamera: Thierry Arbogast; Ausstattung: Anne Pritchard; Schnitt: Bill Pankow

mit Rebecca Romijn-Stamos (Laure/Lily), Antonio Banderas (Nicolas Bardo), Peter Coyote (Watts), Eriq Ebouaney (Black Tie), Edouard Montoute (Racine), Rie Rasmussen (Veronica), Thierry Fremont (Serra), Gregg Henry (Shiff), Fiona Curzon (Stanfield Phillips), Daniel Milgram (Pierre, Barmann), Sandrine Bonnaire (Sandrine Bonnaire), Régis Wargnier (Régis Wargnier), Gilles Jacob (Gilles Jacob)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Solo Film de)
Trailer (Cinebiz de)

Plot: Rebecca Romijn-Stamos bekannt aus X-Men (2000) und dem Remake von Rollerball (2002) spielt die gut aussehende Lily, die zusammen mit ein paar Ganoven ein ziemliche großes Ding drehen will. Auf dem Cannes Festival will sie Veronica (Rie Rasmussen) an die Wäsche, bzw. an ihre Juwelen, was fast dasselbe ist. Ihr Oberteil besteht nur aus einer vergoldeten Schlange, die mit vielen Diamanten verziert ist. Ihr gutes Aussehen benutzt Lily um Veronica auf der Toilette der Festivität zu verführen. Während ihre Klamotten zu Boden fallen, tauscht ein Komplize diese gegen wertlose Imitate aus.
Der Coup geht jedoch schief, Lily haut ihre Kollegen übers Ohr und sie muss fliehen...

Kritik: Nach den Werken Mission: Impossible (1996) und Mission to Mars (2000) kommt Brian De Palma jetzt wieder zu der Mission zurück, die seine ist: die meisterliche, sensible Inszenierung. Die Intro-Sequenz ist derart perfekt in Szene gesetzt, dass man weinen könnte.

Die Optik der Liebesszene in der luxuriösen Toilette, gepaart mit der Angespanntheit der Gangster und der klassischen Musik (Bolero von Ravel) machen den Anfang des Films zu einem besonderen Erlebnis. Die Spannung weicht, aber man ist trotzdem wie gebannt.
Es gibt in Palmas Werk viele Kleinigkeiten zu entdecken. Seine Optik ist beeindruckend, der Plot geradezu genial und sogar Antonio Banderas - er spielt den Paparazzi Nicolas Bardo - passt sehr gut in diesen Film. Auch er wird immer tiefer ins das dreckige Spiel von Lily gerissen und kann sich dem Sog aus Macht, Lust und Geld nicht entziehen.
Palmas Werk ist eine Mischung aus (Flashback-)Krimi, erotischem Abenteuer und Lebensgeschichte interessanter Menschen. Sein Auge für das kleine Unscheinbare lässt einen tief einatmen und erst am Ende des Filmes wagt man das Ausatmen, aus Angst man könne was verpassen.

Fazit: Ein Schnurren für die Hauptdarstellerin, den Regisseur und die Inszenierung.9 von 10 verzierten Schlangen

Erik Wasser
03.04.2003

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210 Stimmen
Schnitt: 5.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
snnsdjdb (28.09.04): cjbjgibfjhjdjgkfhgfihgkfhgjdfhgidhgifhgjkfhgjkfhgdhfgihfgifhgfdhgkhfghlkjgldkfjgkfdjgdjfgjjfjf
1111 (21.09.04): 65423013
hanse (09.04.03): Danke, Mr de Palma! Sie haben es endlich geschafft, einen fast perfekten Hitchcock-Film zu drehen. Etwas "Rear Window", eine Menge "Vertigo" und fertig ist ein ganz wunderbarer Film. Allein der Vertigo-Kreisel auf der ausdrehenden Flugzeugturbine ist den ganzen Film wert. Bravo! 9 von 10 falschen Veilchen!
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