Matrix Revolutions
SF/Action, USA 2003, 129 Minuten, ab 16
Originaltitel: The Matrix Revolutions; Deutschlandstart: 05.11.2003 (Warner Bros.); Regie: Andy und Larry Wachowski; Produktion: Bruce Berman, Grant Hill, Joel Silver, Andy und Larry Wachowski; Buch: Larry und Andy Wachowski; Musik: Don Davis; Kamera: Bill Pope; Schnitt: Zach Staenberg; Kostüme: Kym Barrett

mit Mary Alice (Das Orakel), Tanveer Atwal (Sati), Helmut Bakaitis (Der Architekt), Monica Bellucci (Persephone), Rachel Blackman (Charra), Ian Bliss (Bane), Sing Ngai (Seraph), Essie Davis (Maggie), Laurence Fishburne (Morpheus), Nona M. Gaye (Zee), Christopher Kirby (Mauser), Peter Lamb (Colt), Nathaniel Lees (Mifune), Harry J. Lennix (Lock), Robert Mammone (AK), Carrie-Anne Moss (Trinity), Tharini Mudalair (Kamala), Harold Perrineau Jr. (Link), Jada Pinkett Smith (Niobe), Keanu Reeves (Neo), Kevin Michael Richardson (Deus Ex Machina), Bruce Spence (Trainman), Gina Torres (Cas), Clayton Watson (Kid), Hugo Weaving (Agent Smith), Bernard White (Rama-Kandra), Lambert Wilson (Der Merowinger), Anthony Wong (Ghost)

Filmplakat
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Trailer (Warner Bros. )
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Neo auf dem Bahnhof des Trainman. Die Armored Personal Units (APUs) im Kampf. Neo auf dem Weg zur Quelle. Agent Smith nimmt Anlauf zum letzten Gefecht.

Sagen Sie mir, wie ich meinen Körper von meinem Geist trennen konnte ohne mich einzuklinken. Sagen Sie mir, wie ich vier Wächter mit der Kraft meiner Gedanken stoppen konnte. Sagen Sie mir einfach was zur Hölle mit mir passiert. - Die Macht des Auserwählten geht über diese Welt hinaus. Sie reicht von hier bis zu dem fernen Ort dem sie entstammt. - Wo ist das? - Die Quelle. - Neo holt sich Rat beim Orakel

Plot: Neo (Keanu Reeves) hat die Wächter in der realen Welt durch die Kraft seiner Gedanken besiegt und ist ins Koma gefallen. Sein Geist befindet sich nun im Niemandsland zwischen Matrix und Maschinenwelt. Mit Hilfe des Merowingers (Lambert Wilson) können Morpheus (Laurence Fishburne) und Trinity (Carrie-Anne Moss) ihn dort befreien.
Währenddessen rüstet sich Zion zum letzten Gefecht. Die Bohrmaschinen sind fast bis zur unterirdischen Stadt durchgebrochen. Ihnen folgt eine gigantische Armee aus Wächtern, und die freien Menschen haben dank des außer Kontrolle geratenen Programms Smith (Hugo Weaving) keine Schiffe mit EMP mehr.
Auch in der Matrix selbst läuft nicht alles zum besten, da sich dort Smith mittlerweile unkontrolliert ausgebreitet hat und bald in der Lage sein wird, die von ihm verhasste Matrix selbst zu zerstören.
Die einzige Hoffnung für die Rettung von Zion und die Menschen in der Matrix scheint Neo zu sein, der zusammen mit Trinity versucht, die "Quelle" im Herzen der Maschinenstadt zu finden.

Kritik: Als 1999 der erste Teil der Matrix in die Kinos kam, füllte die Berichterstattung selbst die Feuilletons, die sonst SF-Filme eher weniger zur Kenntnis nehmen. Es wurden Essays über die Philosophie der Matrix geschrieben, jeder Zuschauer spekulierte darüber, wie die Geschichte denn fortgesetzt werden würde. Das große Medienecho lag dabei nicht nur an der offensichtlichen Bildgewalt des Filmes und den visuellen Effekten, die ihn zu einem der einflussreichsten Filme der letzten Jahre machten, sondern vor allem auch an den Dialogen, die oft auf zwei oder drei Ebenen vielleicht keinen Sinn, aber zumindest Bedeutung trugen. Es entstand der Mythos der Matrix.
Auch der zweite Teil Matrix - Reloaded (2003), der durch anhaltendes Pech lange auf sich warten ließ, versuchte durch den exzessiven umgangssprachlichen Gebrauch von Computerslang (in der deutschen Übersetzung teilweise verloren) und durch die geheimnisvolle aber unglaublich eloquente Rede des Architekten das Geheimnis der Matrix zu bewahren. Die ganze Kinowelt war gespannt auf die Auflösung.
Und nun endlich kommt die Lösung: Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. ... - Nichts weiter! ... Man hört förmlich das hämische Lachen der Wachowski-Brüder über all die intellektuellen Spinner, die eine höhere Bedeutung hinter all den Referenzen, Doppelsinnigkeiten und bedeutungsschwangeren Gerede vermutet hatten.
Was also als Fazit aus Reloaded und Revolutions bleibt, ist ein gut gemachter SF-Actionfilm, der am wegweisenden Vorgänger scheitert, aber für sich gesehen immer noch solide Kinounterhaltung bietet.

Fazit: Solide gemachte konsequente Fortsetzung des zweiten Teils. 7 von 10 autonome Programme

Olaf Scheel
06.11.2003
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Morpheus und Niobe. Morpheus und Trinity werden von Seraph zum Orakel gebracht. Neo beim Orakel in neuer körperlicher Form. Agent Smith mit anderen Augen.

Was hat das zu bedeuten? - Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Ich sehe das Ende kommen. Ich sehe die sich ausbreitende Dunkelheit. Ich sehe Tod. Und du bist alles, was ihm im Weg steht. - Smith! - Schon sehr bald wird er die Macht besitzen diese Welt zu zerstören. - Neo und das Orakel

Kritik #2: Kaum ein Film wurde mit derart gemischten Gefühlen erwartet wie dieser. Nach dem filmisch wie inhaltlich unvergleichlichen ersten Film Matrix und dem actionlastigen jedoch eher wirren zweiten Teil Matrix - Reloaded ertönten bald Unkenrufe, die Wachowski-Brüder seien scheinbar abgedreht und der dritte Teil Matrix Revolutions würde wohl vermutlich noch mehr Action und noch weniger Handlung enthalten. Andererseits sprach einiges dafür, und seien es nur die vagen Aussagen der Hauptdarsteller, dass das vermeintliche Kauderwelsch von Reloaded mit jeder Filmminute von Revolutions mehr und mehr Sinn ergeben würde. Über "fehlende Action" braucht sich natürlich niemand ernstlich Sorgen zu machen, und tatsächlich klären sich viele der ärgsten Unklarheiten.
Revolutions kann ebensowenig als Einzelfilm bestehen wie Reloaded. Beide zusammen ergeben ein episches Werk von 4 1/2 Stunden Länge, mit engem Bezug zu Elementen aus Animatrix sowie den Spielfilmelementen aus dem Computerspiel Enter The Matrix. Das hastige Tempo, mit dem in Reloaded und zum Teil auch in Revolutions neue Charaktere eingeführt werden, lässt den Schluss zu, dass sich auch sechs Stunden für Reloaded + Revolutions gut hätten füllen lassen, selbst wenn dafür einige der arg elaborierten Actionszenen etwas kürzer hätten ausgefallen dürfen.
Es bleibt jedoch der Verdacht, dass Reloaded + Revolutions doch ein nachträglich erdachtes Sequel darstellt, das nach dem eigentlich stimmig endenden ersten Teil doch mit spürbar verändertem Look & Feel daherkommt. Aber dass ein Regisseur zuerst nur Geld für einen Film hat, der erst einmal für sich allein ein in sich runder Kinoerfolg werden muss, bevor er über einen zweiten oder gar dritten Teil überhaupt nachdenken kann, hat seinerzeit George Lucas mit Star Wars anschaulich vorgemacht.

Die Handlungsfäden, die in Teil 1 und 2 beginnen, werden zweifelsohne zu Ende geführt. Auf den ersten Blick wirkt die Handlung von Revolutions eindimensional und eilig zusammengeschustert: Erwartungsgemäß erreichen die Maschinen Zion, die Katastrophe scheint vorprogrammiert, und lediglich das "Wunderkind Neo", in schmalzigem Dialog mit Trinity vertieft, kann mit einer stereotypen Erkenntnis den Tag retten. Doch wer genauer hinsieht, findet wie üblich weitaus mehr zwischen den Zeilen: Nicht der Auserwählte Neo gefährdet nachhaltig die Matrix, vielmehr die Anomalie in Gestalt seines "Anti-Egos", das er versehentlich im ersten Teil selbst erschaffen hat. Und doch führt die letztlich offensichtliche Lösung zu einem ganz anderen Resultat als der pragmatische Ansatz des Architekten am Ende von Teil 2. Trotzdem bewahrheiten sich auf unerwartete Weise alle Prophezeiungen des Orakels. Aber was all das jetzt für die Matrix, Zion, Zero-One, den Architekten und das Orakel bedeuten mag, ist nunmehr völlig unklar.
Zurück zum Film an sich: Bild, Ton und CG sind über jeden Zweifel erhaben. Angesichts der vielen teueren Hollywood-Produktionen der letzten Zeit kann die 40 Millionen Dollar teure Entscheidungsschlacht um Zion trotz eindringlichster Bilder kaum noch überraschen. Doch wirkt sie in jedem Fall stimmiger als manch aufgesetzt anmutende Action-Sequenz in in Reloaded. Übertrieben naturalistisch sind in Revolutions dagegen einige Ultra-Slowmotions und "maskenbildnerische Kunstwerke" geraten.
Bleibt die Frage: Haben die Wachowskis im Jahre 2003 viel Brimborium um ihren Glückstreffer-Film von 1999 gemacht, um mit einem billig erdachten und teuer produzierten zweiteiligen 4 1/2-Stunden-Sequel möglichst viel Geld zu machen? Oder sind Reloaded + Revolutions wirklich das doppelte i-Tüpfelchen auf der in Matrix und danach in Animatrix erschaffenen Mythologie? - Jeder mag für sich selbst entscheiden.
Als naturgemäß subjektiver Betrachter sage ich: Je länger ich über Revolutions nachdenke, desto mehr Facetten will ich beim wiederholten Kinogang erneut erleben, erneut überdenken. Für mich bleibt die Verarbeitung der Matrix-Thematik in Reloaded und Revolutions das technisch überwältigendste und nachhaltig beeindruckendste Kinoerlebnis im Frühjahr und Herbst 2003.

Fazit #2: Ein etwas anderes Ende der Matrix-Saga, als viele erwartet haben. Gespickt mit vieldeutigem Text und einer Augen- und Ohrenweide an Effekten. Für Reloaded + Revolutions zusammen 8 1/2 von 10 azurblauen und rosaroten Himmeln. ... Um das "lineare Forum" hier zu entlasten, lade ich zur vertiefenden Diskussion unter www.gerozahn.de/forum ein.

Gero Zahn
06.11.2003

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War okay10%
Gut8%
Sehr gut9%
Absolut hervorragend7%
Bester Film aller Zeiten10%

82 Stimmen
Schnitt: 5.2
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
Stefan (23.08.04): ich versteh absolut nicht was alle gegen deb film haben.das ist ja wohl das geilste was es gibt.solche effekte gibts in kein anderen film.spektakulärere gehts nicht mehr.leute was erwartet ihr?
Merowinger (15.01.04): Matrix 1-3 sind die besten Filme, die ich in den letzten Jahren geshehen habe. Ich finde Ihr habte alle hier den Film nicht soverstanden. Viele von Euch haben gehofft, das Neo am Ende des 3.Teils die Welt retten wird und damit eine nettes Finale für die ganze Familie liefert. Nein, so einfach ist es zum Glück nicht. Schaut Euch dann lieber Herr der Ringe an oder etc. an. einfacher Film=einfaches Gehirn Hier gibt es Nachhilfe. http://www.stadt-zion.de/forum/viewtopic.php?t=8585&sid=8197013635d1f5ca5a47295a4ff8a43e
Ojeoje (28.11.03): Mal ehrlich, das Teil 1 so MEGA erfolgreich und auch weltweit beliebt wurde, wussten die Wachowskis nicht. Es war ein recht unkonventioneller Film mit arg komplizierter Handlung. Viele verstanden den damals gar nicht - vergest das nicht!!! Aber die Effekte überzeugten dann doch alle, dass das ein Knüller sei. Nun nach vielen Jahren voller Plagiate sind die Menschen gesättigt und verstehen Teil 2 und 3 eigentlich noch weniger als den Vorgänger. Mehr als subjektiv sagen sie dann: "Aaah, scheiss Fortsetzungen!", aber in Wirklichkeit hätten die Wachowskis keine besseren Sequels machen können. In einigen Jahren werden diese beiden Super Streifen noch ihre Fans finden, davon bin ich überzeugt. Wie guter Wein benötigt es Zeit zum Reifen. Die Matrix ist ein Prozess.
Equisetum (24.11.03): Juhu (oder auch nicht), endlich bin ich auch mal dazu gekommen, den 3. Teil zu sehen. Meine Meinung dazu? **** Vorsicht SPOILER! Hier werden einige Details des Films verraten! **** Naja, für nen "einfachen" Actionfilm ganz gut, nette Effekte usw., die Computergrafik war nicht sooo schlecht, wie es im Vorfeld in den Kritiken anklang, oder z.T. im 2.Teil zu sehen war, wahrscheinlich lag das auch daran, dass alles einfach superhektisch abgefilmt war (was mich schon immer etwas nervt - Kampfdramatik hin oder her!). Aaaaber... von einem Matrix-sequel konnte man doch wahrlich viel mehr erwarten, denn in diesen Punkten enttäuschte der Film mich über alle Maßen! 1) Anfangen will ich beim immer wirrer und sinnfreier werdenden pseudo-philosophischem Gefasel. Konnte man im ersten Teil noch einige "Kultsätze" oder zumindest jede Menge mythisch angehauchte Andeutungen, Zitate aus Büchern, Filmen und dergleichen mehr ausmachen, so beschränken sich die Dialoge im 3.Teil nur noch auf Frage-Antwort-Spielchen und Möchtegern-Wahrsagungen (mein Favorite hierbei ist die nichtserklärende Feststellung des "Orakels", der Auserwählte habe halt auch in der realen Welt außergewöhnliche Fähigkeiten. "Naja, so isses halt, da brauch' man gar nicht dran rumzudeuteln!" Echt ein dolles Orakel!). Auch die Liebesgeschichte ist ganz schön vermurkst und weckt ungute Erinnerungen an die verkorksten "Heidi"-Szenen aus StarWars Ep.2. Manchmal muss man einfach nur loslachen, wenn so unfreiwillig komische Textpassagen kommen wie die von Trinity, von Schläuchen durchbohrt und (wieder mal) im Sterben: "Ist schon gut!" Bis sie dann endlich abkratzen darf, faselt sie noch endlos rum, bis Neo sie mit einem Knutscher erlösen darf ("Küss mich!", so die größte unfreiwillige Komik im Film, mein persönlicher Favourit!) 2) Die Story selber kam nicht über die - schon im 2.Teil dominierenden - "Deus-ex-machina"-Effekte hinweg. Waren die Protagonisten im 1. Teil noch einigermaßen eigenständig handelnde Individuen, deren Handlungen man nachvollziehen konnte, werden nun die Schritte der Hauptpersonen nur noch von der Effekthascherei bestimmt. "Was könnte er denn jetzt noch spannendes machen, damit er möglichst stylish durch die Luft wirbeln kann?" Das lässt die Handlungen der Protagonisten zunehmend unlogisch erscheinen, da sie immer nur irgendwelche Leute ausfragen, dann dahin rennen, um dann *oh wunder* doll rum zu kämpfen. Die verschiedensten Programme (diesmal ein Penner mit schiefen Zähnen) lotsen die kampfwütigen Eindringlinge so von einem Special-Effekt-Spektakel zum nächsten. Die "interessanten" Storywendungen, die es gab, waren dann noch alle ausnahmslos geklaut. Vom Mechkampf (Mechwarrior & Konsorten, aber man muss ja auch den vielen Daddlern im Publikum was bieten!), über die Maschinenstadt (Die Optik ist klar von Alien oder den Borg geklaut, dazu diese putzig-insektoiden und gar nicht rationalen Maschinchen!) zu der Erblindung Neos, welcher dann plötzlich trotzdem irgendwie - Kraft seiner Auserwähltheit - sehen kann (ein Pendant zu Muad'Dib aus Dune), bis er dann in einem post-christlichem Lichtstrahl (ein Kreuz!!) vergeht (Ist es doch Jesus?). 3) Und überhaupt das Ende: Viel zu dick und unglaubwürdig aufgetragen. Die Wachowskys hatten ein "ganz doll überraschendes Ende" versprochen. Das es dann so dermaßen schlecht und unglaubwürdig ausfiel, überraschte dann tatsächlich. Die Menschen werden nicht erlöst, sondern stützen sich auf einen wackligen Frieden mit den Blechkameraden, welche dafür trotzdem die Menschheit ausbeuten dürfen (zumindest die, die nicht "rauswollen"). Neo und Smith löschen sich in einer kosmischen Rechenaufgabe einfach aus und überhaupt ist das Orakel an allem Schuld! Falls die Wachowskys hier so eine Art "kultiges, offenes und irgendwie nicht-mainstramiges Ende" a là "Odyssee2001" schaffen wollten, ist es ihnen herzlich mißlungen. Trotzdem bleibt (natürlich) noch alles offen für den nächsten Teil (falls er denn wirklich nach diesem Fiasko noch folgen sollte). Dann werde ich allerdings nicht im Kino sitzen! Equisetum
Christian (24.11.03): Nichts wesentlich neues über die Matrix und zum Ende auch noch diese vollkommen peinlichen Supermann-Flugnummern. Warum hat man Neo nicht einfach in dieser Bahnstation gelassen? Der Film könnte auf 30 Minuten gekürzt werden ohne das der Zuschauer etwas interessantes versäumt ;)
mopzz (22.11.03): Was kommt dabei raus wenn man eine riesige Computerwelt generiert, sie mit einer guten, einer bösen und einer sehr bösen Macht die beide Zerstören will spickt, ihnen künstliche Intelligenz gibt und dann beobachtet wie sie sich entwickeln? Nachdem sie sich zerstört haben, speichert man alle daraus gewonnen Erfahrungen, gibt sie an neue Versionen der Mächte weiter und drückt den Reset Knopf. Man lehnt sich zurück, und beobachtet. Hin und wieder schickt man sein digitales Ich in die Welt und versucht durch verschiedene Hinweise den Lauf der Geschichte zu verändern, und etwas neues zu beobachten. Glaubt ihr wirklich es ist Luft was ihr atmet?
Vincent Vega (21.11.03): Tja. Da kann man nur eins sagen. Es hätte mit dem ersten Teil enden sollen. Wer es nicht glauben mag sollte sich Teil 1 einfach nochmal ansehen. Schade.
MRA (20.11.03): Hab Teil 3 jetzt auch pflichtgemäß gesehen. Nur was soll man dannach noch sagen? Wo mich Teil 2 zu dreieinhalb Seiten Analyse zum Thema "Warum dies?" und "Warum das?" hingerissen hat, bildet sich bei Matrix Revolutions bei mir nur ein Gedanke: "Tja, schade, eigentlich." Eigentlich wirklich schade.
Eric Draven (18.11.03): Muss noch schnell einen Tippp abgeben.
Wer wirklich eine richtig gute Fiktion haben mächte, wie der dritte Teil von Matrix hätte aussehen können, sollte sich unbedingt noch die aktuelle "Cinema" vom November zulegen (die mit Tom Cruise drauf:-)). Die haben sich mal richtig Gedanken gemacht und was dabei rauskam wäre wahrscheinlich die Geschichte gewesen, die sich einige gewünscht hätten.....besonders diejenigen, die immer viel zu viel reininterpretiert haben;-)

Wildfire (14.11.03): das mit den Fertigkeiten in der wirklichen Welt wurde in anderen Foren auch wild diskutiert, die Lösung für viele war: eine 2. Matrix als außenhülle, in der sich Zion befindet... Aber warum geht man den Weg von Matrix in die Reale Welt? Angenommen Neo hat in der Realen Welt z.b. Psionische Kräfte: erhöhte Wahrnehmung usw. die in der Matrix, wo sein Geist frei ist, noch stärker hervortreten... Ich hab daran gedacht als ich im ersten Teil die Kinder beim Orakel gesehen habe.
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